DAX weiter im Minus: Außerdem Linde, Lufthansa, Morphosys und Wacker Chemie im Fokus
Der DAX hat am Freitag im Handelsverlauf weiter nachgegeben. Mittag taxieren Händler den deutschen Leitindex auf rund 6.652 Punkte. Am Nachmittag steht in den USA der Arbeitsmarktbericht für April auf der Agenda. Volkswirte rechnen damit, dass die Arbeitslosenquote bei 8,2 Prozent verharrt.
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Linde legt sauberen Start hin
Der Industriegashersteller Linde hat einen guten Start ins neue Jahr hingelegt. Der Umsatz konnte insgesamt um 5,4 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro gesteigert werden. Linde hat von einer kräftig gestiegenen Nachfrage aus Nordamerika und den Schwellenländern profitiert. Auch erfolgreich umgesetzte Einsparungen seien Grund dafür, dass der operative Gewinn auf insgesamt 808 Millionen Euro angewachsen ist.
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Lufthansa: Konkurrent Air France-KLM steckt in der Krise
Air France-KLM hat den Umsatz im ersten Quartal 2012 um sechs Prozent von 5,3 auf 5,6 Milliarden Euro gesteigert. So viel zu den guten Nachrichten. Die schlechten Nachrichten folgen beim Blick auf das dabei erzielte Ergebnis. Operativ stand am Ende ein Verlust von 597 Millionen Euro zu Buche. Netto blieb davon noch ein Minus von 368 Millionen Euro oder 1,25 Euro je Aktie. Das ist mehr als ein Drittel des aktuellen Börsenwertes.
Morphosys rutscht in rote Zahlen
Nach einem Gewinn von 18,8 Millionen Euro im Vorjahr hat Morphosys im ersten Quartal 2012 einen Verlust von einer halben Million Euro eingefahren. Im Vorjahr profitierte das Unternehmen von hohen Meilensteinzahlungen des Schweizer Pharmakonzerns Novartis. Die Erlöse sind im Betrachtungszeitraum von 48,6 Millionen Euro auf 16,1 Millionen Euro und das operative Ergebnis von 27,5 Millionen Euro auf minus 0,8 Millionen Euro eingebrochen.
Wacker Chemie: Gemischtes Zahlenwerk
Der Umsatz von Wacker Chemie ist im ersten Quartal 2012 um acht Prozent auf 1,19 Milliarden Euro zurückgegangen. Das EBITDA brach um 40 Prozent auf 212 Millionen Euro ein. Gegenüber dem Vorquartal zeigt sich bei beiden Kennzahlen allerdings eine deutliche Verbesserung. Unter dem Strich bleibt im Betrachtungszeitraum ein Gewinn von 40 Millionen Euro, nach 168 Millionen Euro im Vorjahr.
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