DAX wartet auf US-Zinsentscheid: Amazon, Commerzbank, MAN, Qiagen und ThyssenKrupp im Fokus
Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Mittwoch kaum verändert in den Handel starten. Experten taxieren den DAX rund 0,1 Prozent fester auf 7.856 Punkten. Vor der Zinsentscheidung in den USA, die erst nach Handelsschluss in Deutschland erwartet wird, dürften die Anleger stillhalten. Gute Nachrichten kommen aus den Vereinigten Staaten. Dort hat während der laufenden Berichtssaison der Online-Händler Amazon starke Quartalszahlen vorgelegt.
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Amazon überzeugt mit Zahlenwerk
Der weltgrößte Online-Händler Amazon hat im Weihnachtsgeschäft mehr verdient als Experten im Vorfeld erwartet hatten. Davon dürfte auch die Deutsche-Post-Tochter DHL profitiert haben, die einen großen Teil der Bestellungen ausliefert.
Schlechte Noten für die Commerzbank
Die Privatbank Berenberg hat ihrer jüngsten Studie die Commerzbank noch einmal näher unter die Lupe genommen. Das Ergebnis dürfte den Anteilseignern gar nicht schmecken. Denn nach Ansicht der Analysten ist der DAX-Titel um fast 70 Prozent überbewertet.
Lob für MAN
Der Platow Brief rechnet mit einem guten Geschäftsverlauf beim Nutzfahrzeughersteller MAN. Demnach soll das operative Ergebnis im abgelaufenen Jahr deutlich besser ausfallen als erwartet. Der Auftragseingang sollte im Jahresvergleich nur etwas zurückgegangen sein und der Umsatz wird auf Vorjahresniveau erwartet.
Qiagen nach Zahlen gefragt
Qiagen hat im vergangenen Geschäftsjahr von der Nachfrage nach seinen Geräten und Testverfahren profitiert und mehr verdient als im Vorjahr und zudem die Markterwartungen übertroffen. Neben einem positiven Ausblick dürfte auch die Nachricht beflügeln, dass der therapiebegleitende KRAS-Test für Darmkrebs beim US-Krebslabor Clarient zum Einsatz kommt.
Neuer Bieter für Thyssen-Werk
Beim Verkauf des ThyssenKrupp-Stahlgeschäfts in Nordamerika wollen nach Angaben japanischer Medien Arcelor Mittal und Nippon Steel & Sumitomo Metal Corp eine gemeinschaftliche Offerte abgeben. Beide Konzerne wollen damit ihre Produktionskapazitäten für Karosseriebleche erweitern. In dem Steel Americas genannten Geschäftsbereich von ThyssenKrupp sind die Werke in Brasilien und den USA zusammengefasst.
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