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DAX vor ruhigem Feiertagshandel: Aareal Bank, BMW, Commerzbank, Daimler und Deutsche Telekom im Fokus

Thomas Bergmann

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Der DAX dürfte am Mittwoch kaum verändert in den voraussichtlich ruhigen Feiertagshandel starten. Im vorbörslichen Handel schwankt der deutsche Leitindex um den Vortagesschlusskurs. Die Vorgaben aus den USA und aus Asien sind uneinheitlich: Der Dow Jones schloss mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 13.482 Punkten, während der Nasdaq Composite um 0,2 Prozent auf 3.120 Zähler kletterte. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte ein kleines Plus von 0,1 Prozent auf 1.446 Punkte.

Die asiatischen Börsen haben am Mittwoch mehrheitlich moderat nachgegeben. Vor allem Sorgen um die chinesische Wirtschaft belasteten die Stimmung. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt sank der Einkaufsmanagerindex für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe im September deutlich und signalisierte das schwächste Wachstum des Sektors seit März 2011. Zudem verwiesen Händler auf die unverändert zögerliche Haltung Spaniens, den Rettungsschirm in Anspruch zu nehmen. Ministerpräsident Mariano Rajoy hatte die Frage verneint, ob ein Hilfsantrag unmittelbar bevorstehe.

Datenseitig stehen am Mittwoch einige Einkaufsmanagerindizes des Dienstleistungssektors und später vor allem die ADP-Beschäftigungsdaten in den USA im Fokus, die als Indikator für den großen Arbeitsmarktbericht am Freitag gelten.

Aareal-Bank: Neue Aufwärtswelle hebeln

DER AKTIONÄR hat bereits erklärt, dass sich der Immobilienfinanzierer Aareal Bank auf Konsolidierungskurs befindet. Die Zeit für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung scheint aber reif. Risikobewusste Anleger können mit einem Turbo-Zertifikat auf dieses Szenario spekulieren.

Autobauer im Fokus

Nach den US-Absatzzahlen für September, die am Dienstagabend veröffentlicht wurden, dürften die DAX-Autotitel Daimler, BMW und VW am Mittwoch im Fokus stehen. Die USA sind den Angaben zufolge das Schlaraffenland für die Autobauer geblieben. Die Amerikaner lassen sich von den wirtschaftlichen Problemen nicht verunsichern und kaufen fleißig Neuwagen - ganz anders als die Europäer. Ein Börsianer sah den Trend der letzten Monate bestätigt: VW entwickle sich weiter überdurchschnittlich, während die Marke BMW stagniere. Insgesamt gebe es keine Überraschungen. Als leichte Belastung für Daimler wertete er indes einen Pressebericht, wonach es keine Pläne für ein milliardenschweres Sparprogramm gebe.

Commerzbank mit „Sell"-Rating

Die Commerzbank-Aktie könnte heute unter Druck geraten. Die Berenberg Bank hat das Papier zum Verkauf empfohlen und ein Kursziel von 1,00 Euro ausgerufen.

Deutsche Telekom vor Lösung für T-Mobile?

Die Deutsche Telekom könnte kurz vor der Lösung eines ihrer drängendsten Probleme stehen: Sie strebt an, ihre Mobilfunk-Tochter T-Mobile USA mit dem örtlichen Rivalen MetroPCS zu fusionieren.

mit Material von dpa-AFX

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