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DAX unverändert erwartet – Daimler verfehlt Jahresziel: Außerdem BASF, Gildemeister und Kontron im Fokus

Steffen Eidam

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Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Donnerstag ohne große Veränderungen in den Handel starten. Experten taxieren den DAX vorbörslich auf etwa 7.200 Zähler. Im Blickpunkt stehen abermals die Hilfszahlung an Griechenland. Medienberichten zufolge will die Europäische Währungsunion dem defizitären Land einen neuen Kredit zwischen 16 und 20 Milliarden Euro gewähren. Wie es heißt, sei das zweite Hilfspaket vom Februar in Höhe von 130 Milliarden Euro nicht ausreichend gewesen.

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BASF bekräftigt Jahresprognose

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat im dritten Quartal seinen Umsatz um acht Prozent auf 19 Milliarden Euro gesteigert. Im Berichtszeitraum zog das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen um 5,4 Prozent auf etwa zwei Milliarden Euro an. Beim Nettogewinn mussten BASF hingegen einen Rückgang um 21 Prozent auf 946 Millionen Euro verkraften. Auf Jahressicht peilt der Konzern dank einer guten Auslastung der Öl- und Gassparte sowie im Pflanzenschutzgeschäft eine Steigerung bei Umsatz und Gewinn an. Vorstandsvorsitzender Kurt Bock erläuterte: "Wir sehen eine Stabilisierung auf dem aktuellen Niveau, aber noch keine Belebung." Wichtig sei aus diesem Grund die konsequente Fortführung des Sparprogramms Step.

Daimler kappt Jahresziel

Der Autobauer Daimler kann den ursprünglich anvisierten operativen Jahresgewinn in Höhe von 8,75 Milliarden Euro nicht mehr erreichen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen die Stuttgarter lediglich mit acht Milliarden Euro. Im dritten Quartal lag der Gewinn vor Zinsen und Steuern bei 1,9 Milliarden Euro, unter dem Strich standen 1,2 Milliarden Euro (minus elf  Prozent). Der Konzern will im kommenden Jahr seine Kosten "signifikant" reduzieren. Für das Jahr 2014 peilt Daimler eine Kostensenkung in Höhe von mindestens drei Milliarden Euro an.

Gildemeister schraubt Gewinnziel nach oben

Der Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister hat die Gewinnziele für das Gesamtjahr nach oben angehoben. Demnach soll sich der Gewinn vor Steuern (EBT) rund zehn Millionen höher bei mehr als 110 Millionen Euro einpendeln. Die Zielgröße für den Überschuss wird um fünf Millionen auf mehr als 70 Millionen Euro angehoben. In den ersten neun Monaten verbesserte sich der Auftragseingang der Bielefelder um 13 Prozent auf 1,71 Milliarden Euro. Der Umsatz zog um ein Fünftel auf 1,43 Milliarden Euro an, während der Gewinn vor Zinsen und Steuern um ein Viertel auf 83,3 Millionen Euro anwuchs.

Kontron liefert enttäuschende Zahlen

Kontron hat im dritten Quartal einen Umsatzrückgang von 148 auf 131 Millionen Euro ausgewiesen. Das Ergebnis sackte aufgrund von Einmaleffekten in Höhe von 12,3 Millionen Euro auf minus 13,3 Millionen ab. Der Technologiekonzern will mit einem Restrukturierungsprogramm auf die rückläufige Entwicklung reagieren. Auf Jahressicht rechnet Kontron mit einem Umsatz von 540 bis 555 Millionen Euro. Der Margendruck dürfte dem Unternehmen nach weiter anhalten.

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