DAX über 7.600 Punkte: BASF, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, E.on, Fraport, Lanxess, Porsche, Puma, RWE und Syngenta im Fokus
Auch nach der jüngsten Rallye hält die gute Stimmung am deutschen Aktienmarkt an. Gegen Mittwochmittag notiert der DAX rund 0,2 Prozent höher bei 7.606 Punkten. In Asien nahmen die Börsen am Morgen den freundlichen Trend aus Europa und den USA vom Vortag auf und tendierten fester. Hingegen leidet die Industrieproduktion in der Eurozone weiter unter der Schuldenkrise. Nach einem sehr schwachen September sank die Produktion im Oktober um 1,4 Prozent zum Vormonat. Bankvolkswirte hatten indes eine Stagnation erwartet. Viele Marktteilnehmer gehen davon aus, dass Notenbank-Chef Ben Bernanke am Abend weitere Geldgeschenke machen wird. Am Nachmittag stehen zudem die US-Außenhandelsdaten auf der Agenda. Außerdem wollen die EU-Finanzminister auf einem Sondertreffen über die geplante zentrale Aufsicht über die Banken der Euro-Länder beraten.
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BASF UND Lanxess im Blickpunkt
Die Aktien von BASF und Lanxess könnten Händlern zufolge von Aussagen des Konkurrenten Dupont profitieren. Der US-Chemiekonzern hatte am Vorabend nach US-Handelsschluss seinen im Herbst gesenkten Ausblick für das laufende Geschäftsjahr leicht angehoben und kündigte zugleich an, eigene Aktien im Wert von einer Milliarde US-Dollar zurückkaufen zu wollen. Beide Aussagen zusammen hatten den Aktien ein nachbörsliches Plus von knapp zweieinhalb Prozent beschert.
Commerzbank und Deutsche Bank im Blick
Nachdem die Aktien der deutschen Großbanken am Dienstag mit einem leichten Plus aus dem Handel gegangen waren, stehen die Titel am Mittwoch erneut unter Druck. Allerdings gibt es gute Nachrichten von der Politik. Nur wenige Stunden vor dem Sondertreffen aller europäischen Finanzminister am Mittwoch in Brüssel haben sich deutsche und französische auf einen Kompromiss für die geplante zentrale Aufsicht über die Banken der Euro-Länder geeinigt, berichtet die Süddeutsche Zeitung.
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Daimler benennt China-Chef
Der Autobauer Daimler hat mit dem Truck-Manager Hubertus Troska einen eigenen Vorstand für China eingesetzt. Damit wird der Vorstand des Autobauers auf acht Mitglieder erweitert.. Daimler kämpft in dem Riesenreich mit Absatzproblemen und droht so im Premiumsegment immer weiter hinter BMW und Audi zurückzufallen. Der Aufsichtsrat verlängerte außerdem den Vertrag von Daimler-Trucks-Vorstand Andreas Renschler bis Ende September 2018
Fraport legt im Ausland zu
Der gekürzte Winterflugplan vieler Fluggesellschaften hat im November auch den Frankfurter Flughafen getroffen. An Deutschlands größtem Luftfahrtdrehkreuz wurden 4,2 Millionen Passagiere abgefertigt und damit 2,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Einschließlich der Auslandsflughäfen hat Fraport jedoch etwas mehr Fluggäste abgefertigt.
Porsche erzielt Super-Rekord
Dank rasanter Zuwächse in Nordamerika und Asien hat der Sportwagenbauer Porsche schon nach elf Monaten seinen Absatzrekord aus 2011 geknackt. Mit insgesamt fast 129.000 Auslieferungen lag das Unternehmen Ende November deutlich über den knapp 119.000 Autos aus dem gesamten vergangenen Jahr. Alleine im größten Einzelmarkt USA stieg der Absatz um mehr als 70 Prozent auf 3.865 Autos. Im zweitwichtigsten Land China legte Porsche um 63 Prozent auf 2.919 Wagen zu.
Analysten senken Daumen bei E.on und RWE
Nach negativen Analystenkommentaren drohen den deutschen Versorgertiteln im Tagesverlauf Kursverluste. Die Experten der Credit Suisse hatten beide Aktien auf Neutral abgestuft. Analyst Vincent Gilles begründete seine Abstufung für RWE insbesondere mit gesunkenen Prognosen für die Strompreise in Zentraleuropa.
Puma-Chef tritt ab
Puma-Vorstandschef Franz Koch legt Ende März 2013 überraschend sein Amt nieder. Das hat der Verwaltungsrat des Sportartikelkonzerns in beiderseitigem Einvernehmen beschlossen. Bis zum Ausscheiden solle Koch eng mit dem neuen Verwaltungsratchef Jean-François Palus, zusammenarbeiten, "um die laufende operative Transformation des Unternehmens sicherzustellen und profitables Wachstum zu generieren", hieß es weiter. Koch war im Juli 2011 Chef geworden.
Syngenta bei Devgen fast am Ziel
Der Agrochemiekonzern Syngenta ist bei der Übernahme der belgischen Agro-Biotech-Gesellschaft Devgen schon weit fortgeschritten. Bis Ende der ersten Annahmefrist seien bereits 94,11 Prozent aller Devgen-Aktien (zu je 16 Euro) zu den Bedingungen des Angebots angedient worden. Die Zahlung für die angedienten Aktien wird bereits am 17. Dezember 2012 erfolgen, und ab diesem Zeitpunkt werde der Verwaltungsrat von Devgen mehrheitlich aus Vertretern von Syngenta bestehen. Ein vereinfachtes Squeeze-Out-Verfahren soll sich anschließen.
(Mit Unterstützung von dpa-AFX)
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