DAX startet schwach: Commerzbank, Bayer, Borrusia Dortmund, K+S, Qiagen und Siemens im Fokus
Nix los im DAX: Der Deutsche Leitindex befindet sich zum Wochenauftakt im Minus. Vor allem neue Sorgen um Griechenland belasten den DAX. Im Zuge dessen gab auch der Euro wieder nach, was wiederum auch die Edelmetalle wie Gold und Silber unter Druck brachte. Im DAX kommen heute zudem die Umstellungen zum Zuge: So gehören ab heute Continental und Lanxess zur 1. Börsen-Bundesliga.
Adidas: Auf dem richtigen Weg
Adidas-Chef Hainer sieht das Unternehmen auf Kurs, die langfristigen finanziellen Ziele des Konzerns wie sie im strategischen Geschäftsplan "Route 2015" dargelegt sind, zu erreichen. Bis 2015 will Adidas den Umsatz auf 17 Milliarden Euro weltweit steigern und die operative Marge nachhaltig auf elf Prozent verbessern.
Bayer: Zulassung in USA
Unter den Einzelwerten stehen auch Bayer-Aktien im Fokus, nachdem der Pharma- und Chemiekonzern eine weitere US-Zulassung für das Augenmedikament Eylea erhalten hat. Den Titeln scheint das zunächst wenig zu helfen, denn sie notieren vorbörslich bei Lang & Schwarz 0,45 Prozent im Minus. Die US-Gesundheitsbehörde FDA habe Eylea zur Behandlung des Makluaödems nach Zentralvenenverschluss der Netzhaut (ZVV) zugelassen, hatte Bayer am Freitagabend mitgeteilt.
Borrusia Dortmund: Niederlage
Erste Niederlage seit 31 Pflichtspielen. Borussia Dortmund musste am Samstag eine unerwartete Niederlange gegen den Hamburger SV hinnehmen. Was macht die BVB-Aktie?
Commerzbank: Abgestuft
Bei der Commerzbank machte sich eine Abstufung durch Nomura mit einem Kursverlust von zwei Prozent bemerkbar. Die Analysten stufen den Titel am Montag auf „Reduce" ab. Das Kursziel wurde von 1,40 Euro auf 1,30 Euro gesenkt.
K+S: IM Sog von Syngenta
Dem Agrarchemie-Riesen K+S könnte am Montag eine Nachricht aus dem Konkurrentenlager helfen. Syngenta schraubt seine Umsatzziele kräftig nach oben. Bis zum Ende des Jahrzehnts solle der Umsatz mit den acht strategischen Nutzpflanzen pro Jahr auf 25 Milliarden US-Dollar (19,3 Milliarden Euro) steigen, teilte Bayers Konkurrent auf dem Agrarsektor am Montag mit. Bislang lag das Umsatzziel bei 22 Milliarden US-Dollar.
Qiagen: Start des Aktienrückkaufprogramms
Qiagen-Aktien haben am Montag im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz mit einem Plus von 0,72 Prozent auf den angekündigten Startzeitpunkt für das Aktienrückkaufprogramm reagiert. Am Freitagabend hatte das Biotech-Unternehmen mitgeteilt, am 1. Oktober mit dem Rückkauf einer ersten Tranche von maximal 570.000 Aktien zu einem Wert von umgerechnet bis zu zehn Millionen US-Dollar zu beginnen. Dafür hat sich Qiagen Zeit bis zum 5. November gegeben.
Rhön Klinikum: Übernahmekampf geht weiter
Laut einem Bericht des Manager Magazin plant der Krankenhauskonzern Sana dieÜbernahme des Konkurrenten Rhön Klinikum. Das Blatt spekuliert, dass Sana-Chef Michael Philippi einen Übernahmeversuch starten will, wenn die Sana-Anteilseigner - 31 private Krankenversicherer - zusammen 20 Prozent des Rhön-Kapitals kontrollieren. Philippi hält derzeit bereits über etwa sieben Prozent an Rhön. Sana, die selbst keine Rhön-Papiere besitze, könne jederzeit auf das Paket der Anteilseigner zugreifen, heißt es weiter.
Siemens: Wahrhaft explosiv
Der Münchner Technologiekonzern Siemens sieht sich mit einem wahrhaft explosiven Vorwurf konfrontiert: Der Iran wirft dem Konzern vor, versucht zu haben dass iranische Atomprogramm mit Minisprengsätzen zu sabotieren. Der Konzern dementiert die Vorwürfe.
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