Michael Herrmann
Trotz der Einigung über neue Hilfen ist der DAX am Vormittag in die Verlustzone abgerutscht. Angesichts der deutlichen Kursgewinne in den Vortagen ist eine solche Korrektur aber weder überraschend noch dramatisch. Gegen Mittag notiert der deutsche Leitindex bei 6.900 Punkten. Das bedeutet einen Verlust von 0,7 Prozent.
Aareal Bank mit Ergebnissprung
Die Aareal Bank hat ihr Ergebnis im Geschäftsjahr 2011 deutlich gesteigert. Demnach kletterte das Betriebsergebnis trotz eines über weite Strecken des Jahres sehr herausfordernden Marktumfelds um 38 Prozent auf 185 Millionen Euro. Der Konzerngewinn erreichte 93 Millionen Euro und hat sich damit mehr als verdoppelt. 2012 will die Aareal Bank trotz der erheblichen Herausforderungen ein Konzernbetriebsergebnis erzielen, das nur leicht unter dem Ergebnis des abgelaufenen Jahres liegt.
Banken kommen mit blauem Auge davon
Es hätte für private Gläubiger wirklich schlimmer kommen können. Commerzbank, Deutsche Bank oder Allianz und Co werden sich nach den Beschlüssen von Brüssel zwar stärker an der Rettung Griechenlands beteiligen müssen. Mit nun 53,5 Prozent fällt der Haircut allerdings wesentlich geringer aus als von vielen Experte befürchtet worden war. Mit den vereinbarten Rettungsmaßnahmen dürften die Finanzkonzerne deshalb gut leben können.
Brenntag verzeichnet Rekordergebnisse
Der im MDAX gelistete Chemikalienhändler Brenntag hat im Geschäftsjahr 2011 Rekordergebnisse verzeichnet. Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich deutlich auf 279 Millionen Euro (Vorjahr: 147 Millionen Euro. Die Aktionäre sollen eine Dividende erhalten. Für 2012 rechnet der Konzern bei Zugrundelegung konstanter Wechselkurse mit einer weiterhin positiven Ertragsentwicklung.
Cenit mit Zahlen
Das Software-Haus Cenit hat gestern die Ergebnisse für 2011 auf den Tisch gelegt. So stiegen die Erlöse um 16 Prozent auf 107,8 Millionen Euro. Das EBIT kletterte dabei um 57 Prozent auf 6,2 Millionen Euro.
Fresenius erreicht Bestwerte
Der Gesundheitskonzern Fresenius hat im Geschäftsjahr 2011 Bestwerte bei Umsatz und Ergebnis erzielt. Die Erlöse zogen um drei Prozent auf 16,5 Milliarden Euro an. Das Konzernergebnis erreichte 770 Millionen Euro (plus 17 Prozent). Die Dividende soll um zehn Prozent auf 0,95 Euro pro Aktie zulegen. 2012 will Fresenius bei Umsatz (währungsbereinigt plus zehn bis 13 Prozent) und Ergebnis (währungsbereinigt acht bis elf Prozent) weiter zulegen.
Fresenius Medical Care meldet Rekord
Auch der Dialysekonzern Fresenius Medical Care hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatz und Ertrag deutlich gesteigert, die eigenen Ziele erreicht und dabei neue Rekordwerte erzielt. Die Erlöse verbesserten sich um sechs Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar. Das EBIT kletterte um acht Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar. Die Anteilseigner sollen in Form einer höheren Dividende von der guten Geschäftsentwicklung profitieren.