DAX rutscht ins Minus: Außerdem Allianz, Commerzbank, Deutsche Telekom, Drillisch, Euromicron, Gigaset und Rheinmetall im Fokus
Nach einem positiven Start ist der DAX im Handelsverlauf tief ins Minus gerutscht. Mittags taxieren Händler den deutschen Leitindex auf 7.152 Punkte (-0,72 Prozent). Für Enttäuschung sorgten schlechte Wirtschaftsdaten aus Frankreich. Die französische Industrieproduktion ist im September um 2,7 Prozent gefallen. Experten rechneten im Vorfeld nur mit einem Rückgang von 1,0 Prozent. Im Handelsverlauf rücken noch die neuesten Daten zur Verbraucherstimmung der Universität Michigan (USA) in den Fokus der Anleger.
Allianz: Überzeugende Zahlen
Der Umsatz von Allianz erhöhte sich im dritten Quartal 2012 um 4,7 Prozent auf 25,2 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 33 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr erwartet der DAX-Konzern weiterhin einen Gewinn von mehr alsneun Milliarden Euro.
Commerzbank: Keine Besserung erwartet
Schwere Zeiten für die Commerzbank: Die Experten von Equinet rechnen nicht damit, dass es dem DAX-Konzern in den kommenden Monaten gelingen wird, endlich seine Gewinne nachhaltig zu steigern. Dementsprechend skeptisch sind sie daher auch für den Aktienkurs der Großbank.
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Deutsche Telekom: Der Rosa Riese gerät ins Taumeln
Der Bonner Telekomriese hat am Donnerstag seine Zahlen zum dritten Quartal präsentiert und die Erwartungen damit weitestgehend erfüllt.Analysten zeigen sich dennoch uneinheitlich.
Drillisch steigert Gewinn
Der Mobilfunkanbieter Drillisch hat seinen Gewinn im dritten bei rückläufigen Umsätzen weiter gesteigert. Zudem hat die Unternehmensführung die Jahresprognose bestätigt und Anlegern eine stabile Dividende in Aussicht gestellt.
Euromicron: Schlechte Quartalszahlen
Der Spezialist für Netzwerke und Glasfaserkabel Euromicron enttäuscht mit den Zahlen zum dritten Quartal die Anleger. Sowohl Gewinn als auch Umsatz sind stark zurückgegangen. Der Titel gerät daraufhin am Freitag im Handelsverlauf unter die Räder und führt die Verlierliste im TecDAX an.
Gigaset erwartet rote Zahlen
Telefonhersteller Gigaset rechnet für das Gesamtjahr mit einem Verlust. Im dritten Quartal ließ die schlechte Nachfrage den Umsatz bereits von 106 auf 93 Millionen Euro sinken. Außerdem belasteten die Kosten des Restrukturierungsprogramms das Ergebnis. Unter dem Strich stand im dritten Quartal ein Verlust von 15 Millionen Euro.
Rheinmetall: Schwache Automobilproduktion belastet
Rheinmetall hat seine Jahresziele nach unten korrigiert. Insbesondere die schwache Automobilproduktion belastet den Konzern. Für das Gesamtjahr geht der Rüstungs- und Automobilzuliefererkonzern nun von einem Umsatz von 4,8 statt 4,9 Milliarden Euro aus. Das operative Ergebnis soll bei rund 300 Millionen Euro liegen. Das Management ging bisher von rund 354 Millionen Euro aus.
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