DAX nicht in Feierlaune – Obama will USA zurück an die Spitze bringen: Barclays, Bayer, Hochtief, ING, SMA Solar, Société Générale und TUI im Fokus
Nach gemischten Vorgaben aus Übersee dürfte der DAX am Aschermittwoch knapp behauptet eröffnen. Vorbörslich wir der deutsche Leitindex marginal leichter gesehen bei 7.667 Punkten. Im Mittelpunkt des Geschehens dürfte nach wie vor die Lage in Spanien und Italien sein, zudem dürften Aussagen der Finanzminister und Notenbankchefs unter anderem zum "Währungskrieg" die Anleger beschäftigen. Des Weiteren ist der Bankensektor mit der Restrukturierung bei Barclays wieder im Fokus. Die Zahlen von der Société Générale und von ING verstärken dies noch.
In der Rede zur Lage der Nation sagte US-Präsident Barack Obama, dass er die USA nach Jahren der Krise und der Kriege wirtschaftlich wieder an die Spitze bringen will. Ein starker Staat mit gezielten Investitionen in Bildung, Infrastruktur und erneuerbare Energien sei dafür unerlässlich. Der Defizitabbau dagegen habe keine Priorität mehr.
FDA prüft das Bayer-Krebsmittel
Die US-Gesundheitsbehörde FDA prüft das Bayer -Krebsmittel Radium-223-Dichlorid in einem beschleunigten Zulassungsverfahren. Eine vorrangige Prüfung wird Medikamenten gewährt, die eine deutliche Verbesserung gegenüber vorhandenen Therapien ermöglichen oder wenn bisher noch keine adäquate Behandlung verfügbar ist. Die FDA werde die Prüfung nun innerhalb von acht Monaten statt innerhalb der üblichen Frist von zwölf Monaten nach Erhalt der Unterlagen abschließen.
Hochtief im Blick
Die Aktien von Hochtief stehen verstärkt im Blick. Die australische Tochter des Baukonzerns, Leighton, ist mit einem solidem Jahresergebnis in die Gewinnzone zurückgekehrt.
TUI meldet höheren Verlust
Europas größter Reisekonzern TUI hat heute vor Beginn der Hauptversammlung einen hohen Verlust ausgewiesen. Vor allem die Rettung der Container-Reederei Hapag-Lloyd belastet das Ergebnis. Dagegen verbuchte die Hotelsparte einen Gewinnsprung. Das Minus unter dem Strich stieg bis Ende Dezember um 56 Prozent auf 137 Millionen Euro.
SMA hofft auf schwarze Zahlen
Der Vorstandssprecher des Wechselrichter-Herstellers für Photovoltaikanlagen SMA Solar, Pierre-Pascal Urbon, hofft auf schwarze Zahlen, sagte er dem Handelsblatt.
Mit Material von dpa-AFX.
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