DAX nahezu unverändert erwartet: Allianz, Commerzbank, Deutsche Bank, ElringKlinger, SAP und Singulus im Fokus
Nach dem Abverkauf vom Vortag wird der DAX am Freitag kaum verändert erwartet. Die enttäuschenden Aussagen von "Super-Mario" Draghi, Präsident der EZB, hatten die Märkte am Donnerstagnachmittag auf Talfahrt geschickt und dem deutschen Leitindex ein Minus von über zwei Prozent beschert. Aus konjunktureller Sicht stehen zum Wochenausklang die US-Arbeitsmarktdaten (14:30 Uhr) und der ISM Einkaufsmanager-Index (16 Uhr) auf dem Programm.
Allianz: Erwartungen übertroffen
Die Allianz hat die Markterwartungen im zweiten Geschäftsquartal übertroffen. Europas größter Versicherer erzielte einen Überschuss von 1,2 Milliarden Euro, das entspricht einem Zuwachs von 23 Prozent. Der Umsatz erreichte im Betrachtungszeitraum 25,2 Milliarden Euro und das operative Ergebnis 2,4 Milliarden Euro.
Commerzbank: Weniger Potenzial für Deutsche Bank
Die Experten der Commerzbank haben die Anteile des Konkurrenten Deutsche Bank wieder näher unter die Lupe genommen. Zwar sind die Analysten immer noch positiv für die Aktie gestimmt, sehen aber mittlerweile wieder etwas weniger Aufwärtspotenzial.
ElringKlinger mit Umsatzsprung
Der Zulieferer ElringKlinger hat im zweiten Quartal kräftig verdient. Bei einem Umsatz von 286 Millionen Euro steigerte der MDAX-Konzern sein operatives Ergebnis um 29,4 Prozent auf 38,3 Millionen Euro. Unter dem Strich bleibt im zweiten Quartal ein Ergebnis je Aktie von 0,40 Euro.
SAP: Einigung mit Oracle
Nach jahrelangem Streit haben sich die Softwarekonzerne SAP und Oracle in ihrem Datenklau-Streit geeinigt. Der deutsche DAX-Konzern wird dem US-Rivalen Schadenersatz in Höhe von 306 Millionen Dollar zahlen. Auslöser sind Urheberrechts-Verletzungen der ehemaligen SAP-Tochter TomorrowNow.
Singulus weist Verlust aus
Der Spezialmaschinenbauer Singulus hielt am Donnerstagabend für seine Aktionäre wenig erfreuliche Nachrichten bereit. Der Umsatz brach im zweiten Geschäftsquartal auf 27,6 Millionen Euro ein. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei minus 6,7 Millionen Euro.
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