DAX mit deutlichen Kursverlusten: Außerdem BASF, Deutsche Telekom, EADS, E.ON, Senator Entertainment und Volkswagen im Fokus
Nachdem der DAX noch nahezu unverändert in den Handel startete, haben sich die Kursverluste im Tagesverlauf deutlich ausgeweitet. Mittags taxieren Händler den deutschen Leitindex auf über zwei Prozent im Minus bei 6.130 Punkten. Aus charttechnischer Sicht wurde die 200-Tage-Linie durchbrochen Ein deutlich bearishes Zeichen. Der IWF hat zudem Berichte über Rettungspläne für Spanien zurückgewiesen, was die Stimmung zusätzliche belastete. Am Nachmittag erwarten die Marktteilnehmer mit Spannung die neuesten Daten zum US-Arbeitsmarkt für den Monat Mai.
BASF erringt Teilerfolg
BASF hat in einem Rechtsstreit um mögliche Gesundheitsschäden ehemaliger Mitarbeiter einer Firma in Brasilien einen Teilerfolg errungen. Das DAX-Unternehmen muss keine Millionen-Garantiezahlungen hinterlegen. Das Arbeitsgericht in Campinas wies den Antrag der Staatsanwaltschaft auf Hinterlegung von rund 400 Millionen Euro ab. Zudem wurde das DAX-Unternehmen in den Index „Dow Jones Global Titans 50“ geschafft.
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Deutsche Telekom: Insider greift zu
EADS denkt über Banklizenz nach
"Das Thema Bankenlizenz ist für uns angesichts der aktuellen Marktlage eine von mehreren Optionen, die wir untersuchen", sagte EADS-Finanzvorstand Hans Peter Ring laut einem Bericht der Financial Times Deutschland. Hierdurch erhofft sich der Flugzeugbauer Vorteile bei der Geldanlage und auch die Geldbeschaffung bei der europäischen Zentralbank würde hierdurch erleichtert.
E.ON: Technik zur Stromspeicherung
E.ON möchte in Zukunft Windstrom speichern. Laut einem Bericht der Financial Times Deutschland plant der DAX-Konzern in Brandenburg eine Demonstrationsanlage für die Umwandlung von Windenergie in Wasserstoffgas.
Senator Entertainment:Kapitalerhöhung
Senator Entertainment will eine Kapitalerhöhung, die mit Zustimmung des Aufsichtsrats heute vom Vorstand beschlossen wurde, aus dem genehmigten Kapital der Gesellschaft durchführen. Die Kapitalerhöhung erfolgt durch die Ausgabe von bis zu 9.981.606 neuen Aktien.
Volkswagen will Vorstand umbauen
Der Autokonzern Volkswagen steht vor einem Umbau der Führungsetage. Hierdurch soll vor allem die schleppend laufende Zusammenarbeit zwischen den Lastwagenbauern Scania und MAN vorangetrieben werden. Auch das China-Geschäft soll ein eigenes Vorstandsressort erhalten, zudem soll der Audi-Vorstand umgebaut werden.
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