Markus Bußler
Trotz zahlreicher guter Unternehmensmeldungen dürfte der DAX heute leichter in den Handel starten. Der deutsche Leitindex wird zum Handelsauftakt mit einem minus von 0,32 Prozent bei 6.266 Punkten erwartet. Der Grund dafür liegt vor allem in Übersee. Gestern warnten Notenbanker vor einer weiter bestehenden Rezessionsgefahr.
Aleo Solar steigert Umsatz kräftig
Vorzieheffekte aufgrund der Novellierung des deutschen Erneuerbaren Energien Gesetzes haben bei Aleo Solar zu kräftig anziehenden Umsätzen geführt. "Wie schon im ersten Quartal haben wir von einer Sonderkonjunktur profitiert", sagt York zu Putlitz, Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand. Der Umsatz im ersten Halbjahr kletterte um 134,5 Prozent auf 277 Millionen Euro, der Gewinn je Aktie summiert sich auf 1,68 Euro.
Aurubis profitiert von anziehender Konjunktur
Der Kupferhersteller Aurubis verbucht in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2009/10 eine deutliche Steigerung von Umsatz und Gewinn. Der Umsatz kletterte auf 7,05 Milliarden Euro. Dank des höheren Kupferpreises wurden auch Altbestände aufgewertet, was für ein höheres Vorsteuerergebnis von 211 Mio EUR nach einem Verlust von 8 Mio EUR vor einem Jahr sorgte.
Douglas weiter auf Kurs
Der Handelskonzern Douglas befindet sich weiter auf Kurs. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2009/10 hat der Konzern vor allem im Deutschlandgeschäft mehr umgesetzt und verdient als im Vorjahr. Der Umsatz stieg um 3,2 Prozent auf 2,56 Milliarden Euro, das EBITDA legte um 10,2 Prozent auf 228,3 Millionen Euro zu.
Elmos Semiconductor erhöht Prognose
Der Halbleiterhersteller Elmos Semiconductor hat die Prognose für das laufende Jahr erhöht. Der Konzern rechnet nun mit einem Umsatzwachstum von 40 Prozent. Zuvor hatte der Konzern seine Zahlen für das abgelaufene erste Halbjahr abgegeben. Dabei kletterte der Umsatz um fast 90 Prozent.
E.on legt starke Zahlen vor
Der Energiekonzern E.on legt für das erste Halbjahr starke Zahlen vor. Der Konzernumsatz liegt mit rund 44 Milliarden Euro etwa sieben Prozent über dem Vorjahreswert. Das Adjusted EBIT stieg um elf Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. E.on hat sich dabei über alle Geschäftsfelder von der Erschließung und Förderung von Erdgas über die Erzeugung bis zum Endkundengeschäft in fast allen Märkten verbessert.
Fraport: Passagierzahl steigt weiter
Der Flughafenbetreiber Fraport kann auch für Juli steigende Passagier- und Frachtzahlen vermelden. Alleine in Frankfurt wuchs die Zahl der Fluggäste um 7,8 Prozent auf einen neuen Höchststand von fast 5,3 Millionen. Konzernweit belief sich das Wachstum auf 11,7 Prozent. Bei der Fracht verbuchte der MDAX-Konzern sogar ein Plus von 20,1 Prozent.
Klöckner & Co optimistisch
Der Stahlhändler Klöckner & Co erhöht nach einem guten ersten Halbjahr die Prognose für das laufende Jahr. In den ersten beiden Quartalen kletterten die Umsätze um 20 Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro. Beim EBITDA gelang dem Konzern der Sprung zurück in die schwarzen Zahlen. Im Gesamtjahr soll der operative Gewinn nun auf mehr als 200 Millionen Euro steigen, die Marge bei mehr als vier Prozent liegen.
Rheinmetall hebt Prognose an
Rheinmetall hat im ersten Halbjahr einen Gewinn- und Umsatzsprung verzeichnen können und hebt auch gleich die Prognose für das laufende Jahr an. Im zweiten Quartal fiel das Umsatzplus mit 17 Prozent stark aus. Das EBIT kletterte von minus 44 Millionen Euro auf plus 62 Millionen Euro. Im Gesamtjahr will Rheinmetall einen Umsatz von 3,9 Milliarden Euro erzielen. Das EBIT soll von 15 Millionen im Jahr 2009 auf 260 bis 280 Millionen Euro wachsen.
Solarworld steigert Umsatz
Ein Umsatzplus von rund 58 Prozent kann Solarworld für das erste Halbjahr vermelden. „Wir konnten die dynamische Entwicklung der internationalen Solarmärkte nutzen", sagt Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender von Solarworld. Dabei arbeiteten die wltweiten Standorte des Konzerns mit Vollauslastung. Vor allem in Italien aber auch in Frankreich rechnet der Konzern mit weiter starkem Wachstum.
Tui in den roten Zahlen
Der Reisekonzern Tui ist wegen der Flugausfälle aufgrund der Aschewolke in die roten Zahlen gerutscht. In den Monaten April bis Juni verbuchte der Konzern einen Verlust von 9,4 Millionen Euro. Aufgrund der positiven Entwicklung bei der Container-Reederei Hapag-Lloyd rechnet der Vorstand jedoch für das Gesamtjahr mit einem Gewinn.