DAX leicht im Minus: Außerdem Airbus, Amazon, Deutz, EADS, Samsung und Siemens im Fokus
Der deutsche Leitindex notiert zum Wochenausklang leicht schwächer. Mittags taxieren Händler den DAX auf 6.512 Punkte – ein Minus von 0,35 Prozent. Am Nachmittag rücken die US-Arbeitsmarktdaten in den Fokus der Marktteilnehmer. Experten erwarten, dass die Zahl der Stellen außerhalb der Landwirtschaft im Juni gegenüber dem Vormonat um 100.000 zugenommen hat.
Amazon: Einstieg in Handymarkt
Mit dem Kindle Fire hat der amerikanische Online-Riese eine Duftmarke im hart umkämpften Markt für Tablet-PCs gesetzt. Der Multimedia-Zwerg ist ein Millionen-Seller. Einem Medienbericht zufolge plant Amazon.com nun auch den Einstieg bei Smartphones.
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Deutz: Sinkende Zinsbelastung
Deutz stellt seine Finanzierung um. Der Maschinenbaukonzern hat bei der Europäischen Investitionsbank ein zinsgünstiges Darlehen in Höhe von 90 Millionen Euro aufgenommen. Außerdem soll ein Konsortialkredit über 160 Millionen Euro die bisherige Finanzierung ablösen. Hierdurch sinkt die Zinsbelastung in den nächsten Jahren deutlich.
EADS: Rentabilität soll wachsen
Laut einem Pressebericht der Financial Times Deutschland stellt der neue EADS-Vorstandschef Thomas Enders mehr Umsatz, Gewinn und Dividende in Aussicht. Bis 2015 soll die Umsatzrendite bei zehn Prozent liegen, da er sich mit der derzeitigen Rentabilität nicht zufrieden geben will.
Samsung: Smartphone-Triumph beschert Rekordgewinne in Q2
| Deutsche Telekom Bleibt ein Kauf |
| Dialog Semiconductor Ausbruch läuft |
| Klöckner&Co UBS senkt Daumen |
| SAP Bleibt kaufenswert |
Wie Samsung Electronics am Freitag mitteilte, rechnet der Konzern für die von April bis Juni laufende Periode mit einem Gewinn im operativen Geschäft von 5,9 Milliarden Dollar (circa 4,8 Mrd. Euro). Das entspricht einem Anstieg gegengüber dem Vorjahr von 79 Prozent. Beim Umsatz lautet die Schätzung auf 41,4 Milliarden Dollar (33,4 Mrd. Euro).
Siemens bekundet Interesse
Nach einem Bericht des Handelsblatt ist Siemens an dem italienischen Kraftwerksbauer Ansaldo Energia interessiert. Für einen 55 Prozent-Anteil will der DAX-Konzern 1,3 Milliarden Euro zahlen. Nach Einschätzungen von Experten steht aber eine unmittelbare Übernahme nicht bevor.
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