DAX im Plus erwartet: Außerdem Allianz, Adidas, EADS und Rhön-Klinikum im Fokus
Der DAX wird zum Wochenausklang im Plus erwartet. Nach guten Vorgaben aus den USA taxieren Händler den deutschen Leitindex vorbörslich auf 7.342 Punkte. Die spanische Regierung hat außerdem ein weitreichendes Sparpaket beschlossen, dass den Markt weiter beflügeln sollte. Im Laufe des Tages rücken noch die neuesten Daten zur Verbraucherstimmung der Uni Michigan (USA) in den Fokus der Marktteilnehmer.
Allianz: Staatsanleihen werden gemieden
Der deutsche Versicherungsriese Allianz will seine Anlage weiter diversifizieren und künftig weniger Staatsanleihen kaufen. Im Interview mit dem Handelsblatt nennt Allianz-Chef Michael Diekmann Alternativen. In Zukunft wollen die Münchner verstärkt in Schwellenländer, Firmenanleihen, Infrastruktur und Immobilien investieren.
Adidas: Nike enttäuscht - Aktie unter Druck?
Die deutschen Sportartikelhersteller stehen am Freitag unter besonderer Beobachtung. Den Grund liefert US-Konkurrent Nike, der am Donnerstagabend nach Handelsschluss an der Wall Street mit seinen Ergebniszahlen enttäuscht hat. Nike hat im ersten Quartal des laufenden Wirtschaftsjahres zwölf Prozent weniger verdient, obwohl die Umsätze um zehn Prozent gewachsen sind. Die Amerikaner begründen das Ergebnis mit gestiegenen Kosten für Material und Marketing.
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EADS: Bundesregierung stellt Forderungen
Bei einer Fusion der Konzerne EADS und BAE Systems will die deutsche Bundesregierung ihren Einfluss bewahren. Nach einem Bericht der Welt hat die Bundesregierung einen Forderungskatalog aufgestellt, die sie der französischen Regierung übergeben hat. Unter anderem wird gefordert, dass es eine Gleichberechtigung bei den Konzernzentralen geben muss.
Rhön-Klinikum: Vorstände verlassen den Konzern
Wie Rhön-Klinikum mitteilte, wird Vorstandschef Wolfgang Pföhler und Finanzvorstand Erik Hamann den MDAX-Konzern verlassen. Zuletzt rückte das Unternehmen durch die gescheiterte Übernahme durch Fresenius in den Fokus der Marktteilnehmer.
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