DAX holt Anfangsverluste auf: AXA, Drillisch, Fraport, IVG, JPMorgan und Manz im Fokus
Der DAX hat im Laufe des Vormittags seine anfänglichen verluste größtenteils abgebaut. Gegen Mittag notiert der deutsche Leitindex bei 6.510 Punkten, und damit nur 0,1 Prozent im Minus. Zwischenzeitig standen sogar grüne Vorzeichen zu Buche. Belasten wirkte vor allem ein hoher bei JPMorgan wegen Zockereien. Auf der anderen Seite ist die Hoffnung gestiegen, dass Griechenland doch noch eine Euro-freundliche Koalition auf die Beine bekommt. Am Nachmittag rücken vor allem die Daten zum Verbrauchervertrauen der Uni Michigan in den Fokus.
AXA startet gut ins Jahr
Aufgrund höherer Preise bei Schadens- uns Unfallversicherungen ist AXA mit einem Umsatzplus ins neue Jahr gestartet. Die Einnahmen im ersten Quartal sind laut Konzernangaben um knapp zwei Prozent auf rund 28 Milliarden Euro gestiegen.
Drillisch steigert Umsatz und Gewinn
Mobilfunkanbieter Drillisch hat im ersten Quartal 2012 Umsatz und Gewinn gesteigert. IM Vergleich zum Vorquartal stiegen die Erlöse um 4,8 Prozent auf 84,2 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte um 18,5 Prozent auf 14,8 Millionen Euro zu.
Fraport: Weniger Fracht
Das Nachtflugverbot und eine schwächelnde Nachfrage belasten das Frachtaufkommen am Frankfurter Flughafen. Im April lag das Minus bei 10,5 Prozent. Dies teilte der Flughafenbetreiber Fraport mit. Spürbar besser läuft das Passagiergeschäft. Im April nutzten 4,8 Millionen Fluggäste den Frankfurter Flughafen. Das waren rund 2,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
IVG: Rote Zahlen zum Auftakt
IVG ist erwartungsgemäß mit einem Verlust in das Geschäftsjahr 2012 gestartet. Im Auftaktquartal 2012 hat der Immobilienkonzern Erlöse von 101,9 Millionen Euro eingefahren. Im Vorjahreszeitraum standen hier noch 213,8 Millionen Euro zu Buche. Das operative Ergebnis entwickelte sich hingegen positiv. Das EBIT hat sich auf 50,3 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Unter dem Strich bleibt ein Konzernergebnis von minus 4,8 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 11,1 Millionen Euro im ersten Quartal 2011.
JPMorgan: Verzockt
Die größte amerikanische Bank JPMorgan Chase hat seit Anfang April rund zwei Milliarden Dollar bei riskanten Finanzwetten verloren. Bankchef Jamie Dimon sagte am Donnerstag, dass die Verluste selbstverschuldet sind. Laut Dimon kann es noch schlimmer kommen, da die Finanzwetten weiter laufen. JPMorgan Chase wolle nicht überhastet aus den Geschäften aussteigen und damit noch größere Verluste riskieren.
Manz: Verhaltener Start
Die Manz AG ist verhalten in das Geschäftsjahr 2012 gestartet. Der Maschinenbauer musste im Auftaktquartel einen Umsatzeinbruch hinnehmen und rote Zahlen ausweisen. Für die kommenden Monate gibt sich die Konzernführung allerdings optimistisch.
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