DAX gibt im Handelsverlauf Gas: Außerdem BASF, Continental, Daimler, Rheinmetall und Software AG im Fokus
Nach dem schwachen Handelsstart kann der DAX seine Verluste im Tagesverlauf abbauen. Mittags taxieren Händler den deutschen Leitindex auf rund 6.750 Punkte. Am Morgen belastete die Herabstufung von Spanien den Aktienmarkt. Die Ratingagentur S&P hat die Kreditwürdigkeit des verschuldeten Landes um zwei Stufen von „A“ auf „BBB+“ gesenkt.
| Börsenwelt Presseschau |
| Deutsche Bank Aktie weiterhin schwach |
| Munich Re Voll auf Kurs |
| SAF-Holland Kurz vor Kaufsignal |
BASF mit Gewinnrückgang
Der Chemiekonzern BASF hat im ersten Quartal aufgrund gesteigener Rohstoffkosten weniger verdient als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Ergebnis vor Zinsen,Steuern und Sondereffekten ist um über sieben Prozent auf 2,5 Milliarden Euro gefallen.
Continental auf der Überholspur
Continental ist mit Vollgas ins neue Jahr gestartet. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zweistellig um mehr als eine Milliarde auf 8,3 Milliarden Euro. Das Ergebnis von Zinsen und Steuern stieg von 634 auf 766 Millionen Euro und die EBIT-Marge ereichte 10,6 Prozent. Somit schnitt Continental deutlich besser ab als von Analysten erwartet wurde.
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Daimler auf der Überholspur
Daimler erreichte zum Jahresauftakt einen Gewinnzuwachs. Auch Verkäufe und Einnahmen legten zu. Der DAX-Konzern verkaufte insgesamt über 500.000 Fahrzeuge. Der Umsatz stieg auf rund 27 Milliarden Euro an.
Rheinmetall: Schwaches Rüstungsgeschäft drückt Gewinn
Der operative Gewinn von Rheinmetall brach stärker ein als von Experten erwartet wurde. Grund war das schwache Ergebnis im Rüstungsgeschäft des MDAX-Konzerns. In der Rüstungssparte schrieb Rheinmetall vor Zinsen und Steuern gerade noch schwarze Zahlen.
Software AG: Umsatz- und Gewinnrückgang
Im ersten Quartal hat die Software AG im ersten Quartal bei Umsatz und Gewinn Rückgänge verzeichnet und die Erwartungen daher leicht unterboten. Der Umsatz der Tech-Aktie sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 272,6 auf 254,6 Millionen Euro. Der Gewinn verringerte sich vor Zinsen und Steuern von 60,2 auf 54,8 Millionen Euro.
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