DAX etwas fester erwartet: Bilfinger Berger, Caterpillar, Continental, Facebook, GFK-Konsumklima und Hochtief im Fokus
Der DAX dürfte am Dienstag dank positiv eingestufter chinesischer Wirtschaftsdaten etwas festerer Tendenz eröffnen (plus 0,2 Prozent gegenüber Xetra-Schlusskurs). Auch wenn am Morgen die Minuszeichen in Asien überwögen, sei die Grundstimmung nach recht guten Frühindikatoren aus China moderat positiv, sagte Händler Chris Weston von IG am Morgen.
Der DAX dürfte am Dienstag dank positiv eingestufter chinesischer Wirtschaftsdaten mit etwas festerer Tendenz eröffnen (plus 0,2 Prozent gegenüber Xetra-Schlusskurs). Auch wenn am Morgen die Minuszeichen in Asien überwögen, sei die Grundstimmung nach recht guten Frühindikatoren aus China moderat positiv, sagte Händler Chris Weston von IG am Morgen.
Bilfinger Berger jetzt nur noch Bilfinger
Der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger ändert seinen Namen. Von heute (Dienstag) an heißt das Unternehmen nur noch Bilfinger. Dann wird auch das neue Logo enthüllt. Der Name müsse einfach kürzer werden, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Denn auch die weltweit gut 300 Tochterunternehmen des Konzerns tragen den Namenszusatz Bilfinger. Durch Zukäufe trimmt Konzernchef Roland Koch den Konzern zum Dienstleister, das Baugeschäft schrumpft hingegen. So erwarb Bilfinger Berger Anfang des Jahres die Dienstleistungstochter Tebodin und im Juli das US-Montage- und Service-Unternehmen Westcon. Weltweit beschäftigt der Konzern rund 65.000 Mitarbeiter, knapp 25.000 davon in Deutschland.
Caterpillar senkt Prognose
Der weltgrößte Baumaschinenhersteller Caterpillar senkt wegen geringerer Investitionen seitens der Kunden in der Bergbaubranche seinen Gewinnausblick für 2015. Wie das in Peoria (Bundesstaat Illinois) beheimatete Unternehmen am Montag mitteilte, rechnet es 2015 mit einem Gewinn zwischen 12 und 18 US-Dollar je Aktie. Zuvor war die Rede von 15 bis 20 Dollar gewesen. Der Umsatz soll bei 80 bis 100 Milliarden Dollar liegen.
Continental: Schaeffler verkauft
Nach dem Wiederaufstieg von Continental in den DAX trennt sich der Hauptaktionär Schaeffler von rund zehn Prozent seiner Anteile an dem Autozulieferer. Das Aktienpaket hält das Familienunternehmen indirekt über die Banken M.M. Warburg und Metzler. Mit dem Erlös will das fränkische Unternehmen einen Teil seiner Milliarden-Schulden tilgen, die es für den Einstieg bei Conti machen musste. Das teilte Schaeffler am Montagabend mit.
GFK-Konsumklima: Stabile Stimmung
Die Stimmung der deutschen Verbraucher bleibt trotz großer Risiken stabil. Das Konsumklima liegt wie im Vormonat bei 5,9 Punkten, wie das Marktforschungsunternehmen GfK am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit dieser Entwicklung gerechnet. Im Detail geben die Einkommenserwartungen spürbar nach, wohingegen die Anschaffungsneigung konstant bleibt. Die Konjunkturängste der Verbraucher sind unterdessen nicht mehr ganz so groß wie in den Vormonaten. Der entsprechende Teilindikator legt nach mehreren Rückschlägen in Folge leicht zu
Hochtief: Freundlicher erwarte
Hochtief haben am Dienstag bei Lang & Schwarz mit dem freundlich erwarteten Markt 0,40 Prozent zugelegt auf 37,77 Euro. Die Anteile an dem Baukonzern trotzten damit negativen Nachrichten des weltgrößten Baumaschinenherstellers Caterpillar . Dieser hatte am Vorabend wegen geringerer Investitionen seitens der Kunden in der Bergbaubranche seinen Gewinnausblick für 2015 gesenkt. Das sollte Bauwerte belasten, sagten Händler. Gleichzeitig gibt es Börsianern zufolge leicht positive Nachrichten der australischen Tochter Leighton, die zum einen die Schulden durch Beteiligungsverkäufe senken wolle und zum anderen einen Minen-Auftrag an Land ziehen konnte.
Facebook: Kurssturz
Die Facebook -Aktie hat einen der schwärzesten Tage seit dem Börsengang im Mai hinter sich. Sie verlor am Montag bis zum Börsenschluss in New York mehr als 9 Prozent an Wert auf 20,79 Dollar. Grund für den Einbruch waren erneut hochgekochte Zweifel daran, dass das Soziale Netzwerk seine überlebenswichtigen Werbeeinnahmen wie erhofft steigern kann. Das einflussreiche US-Wirtschaftsmagazin "Barron's" hatte am Wochenende Facebooks wirtschaftliche Zukunft infrage gestellt. Denn immer mehr Nutzer greifen statt über ihren Computer über ihr Smartphone auf ihren Facebook-Freundeskreis zu. Auf den kleinen Bildschirmen lässt sich aber kaum Werbung unterbringen. "Was sind die Aktien wert?" fragte "Barron's" rhetorisch. "Vielleicht nur 15 Dollar."
mit Material von dpa-AFX
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