DAX behauptet sich im Plus: Deutsche Bank, Gerry Weber, Gesco, Isra Vision, Lufthansa, Praktiker und Volkswagen im Fokus
Der deutsche Leitindex zeigt sich zum Wochenausklang versöhnlich. Zur Mittagszeit liegt der DAX leicht vorne bei 6.926 Punkten. Mit Spannung wird am Nachmittag die Rede von Ben Bernanke auf der US-Notenbankkonferenz in Jackson Hole (USA) erwartet. Marktteilnehmer erhoffen sich Hinweise auf weitere geldpolitische Eingriffe seitens der Fed. Zudem werden am Nachmittag der Chicago Einkaufsmanagerindex (15:45 Uhr) und das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (16:00 Uhr) veröffentlicht.
Deutsche Bank: Neuer mächtiger Gegenspieler
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will ihren Einfluss in der Deutschen Bank deutlich steigern, berichtet die Financial Times Deutschland. Die Gewerkschaft will angeblich sechs Sitze im Aufsichtsrat.
Gerry Weber auf Expansionskurs
Der Modekonzern Gerry Weber setzt auf Wachstum in den Niederlanden. Die Westfalen haben sicht mit ihrem größten niederländischen Franchisepartner auf den Kauf von 51 Prozent an den lokalen Houses of Gerry Weber sowie den Concession Flächen geeingt.
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GESCO: Vorstand zeigt sich selbstbewusst
Hans-Gert Mayrose zeigte sich auf seiner letzten Präsentation überaus selbstbewusst. Kein Wunder: Die Geschäfte bei GESCO laufen hervorragend, die Dividende wurde auf Rekordniveau angehoben und das trotz Euro-Krise. Der Auftragsbestand ist auf hohem Niveau. Die Aktie hat weiter Potenzial.
Lufthansa: Flugbegleiterstreik betrifft auch München
Neben Frankfurt ist auch München vom Streik der Lufthansa-Flugbegleiter betroffen. Die genaue Anzahl der bestreikten Flüge stellt sich erst am Vormittag heraus. Der Streik soll bis 13:00 Uhr anhalten. Laut einem Unternehmenssprecher muss Lufthansa in diesem Zeitraum ein Viertel der Flüge streichen.
Praktiker: Jetzt also doch
Die angeschlagene Baumarktkette Praktiker greift doch auf das Finanzierungskonzept der Großaktionäre zurück, die durch Isabella de Krassny vertreten werden. Die Finanzierung durch den US-Investor Anchorage ist wohl vom Tisch.
Volkswagen macht Pause
Der Autobauer Volkswagen will in nächster Zeit keine weiteren Marken zukaufen. "Um es klar zu sagen: Wir haben momentan genug zu tun, unsere zwölf Marken dahin zu führen, wo wir 2018 als Konzern stehen wollen: auf Platz eins der weltweit führenden Autobauer", sagte VW-Chef Martin Winterkorn.
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