DAX geht am Freitag die Puste aus: Commerzbank, EADS, E.on, Kraft Foods, Michigan-Index und US-Industrieproduktion im Fokus
Der deutsche Aktienmarkt erarbeitete sich im Tagesverlauf zunächst ein Plus. Dabei wirkten sich vor allem die Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten positiv aus (siehe unten). Im späten Handel sackte der DAX dann bis knapp über die Marke von 7.600 Punkten ab. Am Ende verabschiedete sich der DAX ohne nennenswerte Veränderungen in das Wochenende.
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Commerzbank präsentiert Jahreszahlen
Die Commerzbank hat im vergangenen Jahr ihr operatives Ergebnis deutlich auf 1,22 Milliarden Euro steigern können. Der Gesamtjahresgewinn der Commerzbank schrumpfte wegen eines Verlusts im vierten Quartal von 716 Millionen Euro auf gerade einmal sechs Millionen Euro. 2013 soll es besser werden, klar ist dies aber noch längst nicht.
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Airbus verwendet herkömmliche Batterien
EADS-Firmentochter Airbus will beim Langstreckenjet A350 wegen der Probleme bei Boeing keine Lithium-Ionen-Batterien verbauen. „Wir haben uns für Nickel-Cadmium-Akkus entschieden, damit wir unseren Lieferzeitplan einhalten können“, sagte eine Firmensprecherin.
E.on verkauft Reaktorbau-Projekt
Energieversorger E.on hat einen Käufer für ein Reaktorbau-Projekt in Finnland gefunden. Die 34-prozentige Beteiligung des DAX-Kozerns wird an ein finnisches Unternehmen verkauft. Über die Höhe des Verkaufspreises machte E.on keine Angaben.
Höherer Ausblick bei Kraft Foods
Der US-Lebensmittelkonzern Kraft Foods hat im Weihnachtsgeschäft einen Umsatzrückgang verkraften müssen. Nach vorläufigen Berechnungen werde der Umsatz im vierten Quartal um fast elf Prozent zurückgehen. Der Gewinn werde bei 0,15 Dollar je Aktie liegen. Kraft Foods zufolge war das vierte Quartal stärker als erwartet von Lagerabverkäufen geprägt. Die Umsatzentwicklung sei daher enttäuschend gewesen. Dagegen beginne sich das laufende Sparprogramm mehr und mehr auszuzahlen, sagte Kraft-Chef Tony Vernon. Für das Geschäftsjahr 2013 stellt Kraft Foods einen Gewinn von 2,75 Dollar je Aktie in Aussicht, der über der bisherigen Prognose von 2,60 Dollar liegt.
Michigan-Index überraschend im Plus
In den USA hat sich das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima im Februar überraschend stark aufgehellt. Der Index sei von 73,8 Punkten im Vormonat auf 76,3 Punkte gestiegen, teilte die Universität am Freitag nach einer ersten Schätzung mit. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf lediglich 74,8 Zähler gerechnet. Der Index der Universität Michigan gilt als Indikator für das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Der Indikator basiert auf einer telefonischen Umfrage unter rund 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen.
US-Industrieproduktion leicht rückläufig
Die US-Industrieproduktion ist im Januar überraschend gesunken. Im Monatsvergleich fiel die Produktion um 0,1 Prozent, wie die US-Notenbank am Freitag mitteilte. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte der Zuwachs bei revidiert 0,4 Prozent (zuvor plus 0,3%) gelegen. Die Kapazitätsauslastung der US-Industrie ging leicht zurück. Sie fiel von revidiert 79,3 (zunächst 78,8) Prozent im Dezember auf 79,1 Prozent. Erwartet wurde eine Auslastung von 78,9 Prozent.
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