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Geheime Weltmarktführer. Sechs deutsche Aktien für die Rallye!

  • Mit einer Anleihe will der profitable Exportfinanzierer DF Deutsche Forfait zum Wachstumssprung ansetzen. Das KGV rutscht in den einstelligen Bereich.
  • Letzter Vorhang: Der scheidende Telekom-Chef René Obermann hat auf der Hauptversammlung eine positive Bilanz gezogen. Zu Recht?
  • Bärenstarker Nebenwert: Erfolgreiche Neuausrichtung eröffnet der Aktie deutliches Kurspotenzial
  • Der große Solarcheck: Die Karten in der Solarbranche werden neu gemischt. Welche Firmen gehören jetzt zu den Gewinnern?
  • Cooler Typ, heiße Rendite: Top-Fondsmanager Frank Lübberstedt verrät, auf welche Aktien er jetzt setzt.
  • Großer Online-Broker-Vergleich: Der Aktionär zeigt, worauf Anleger bei der Wahl des passenden Online-Brokers achten müssen.

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DAF Chefsache: Deutsche Aktien für die Rallye!

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DAX erreicht neues Rekordhoch: Allianz, Commerzbank, Deutz, Fraport, Merck & Co, SAP, Solarworld, Sony und US-Notenbank im Fokus

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Die Zukunft wird grün

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DAX rutscht im späten Handel ins Minus: Airbus, Deutsche Telekom, EADS, E.on, EU-Wirtschaftsdaten, Hannover Rück, Lufthansa, Praktiker, Qiagen, SAP und Software AG im Fokus

Steffen Eidam

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Der deutsche Aktienmarkt fällt vor dem Start der US-Berichtssaison zurück. Zur Schlussglocke notierte der DAX rudn 0,5 Prozent tiefer bei 7.695,83 Punkten und erreichte den bislang tiefsten Schlusstand im Januar. Händler begründeten die Abwärtsbewegung am Nachmittag mit sehr vagen Gerüchten, wonach Paris über eine bevorstehende Abstufung der Kreditwürdigkeit französischer Staatsanleihen durch eine Ratingagentur informiert worden sei. Dies wurde von der französischen Regierung jedoch dementiert. Andere Börsianer nannten auch den nachgebenden Euro und die schwächere Wall Street als Belastungsfaktorenzeigt sich vor dem Start der US-Berichtssaison stabil. Indes haben sich Einzelhandelsumsätze in der Eurozone im November nur geringfügig um 0,1 Prozent verbessert. Der Anstieg blieb hinter den Erwartungen von plus 0,3 Prozent zurück. Ebenfalls etwas schwächer als erwartet schnitt der Business Climate Indicator (BCI) ab. Demnach zog das Geschäftsklima in der Eurozone von revidiert minus 1,17 Punkten im Vormonat auf minus 1,12 Zähler an. Volkswirte hatten einen etwas stärkeren Anstieg auf minus 1,09 Punkte erwartet.

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Großauftrag für Deutsche Telekom von EADS

Die Deutsche Telekom darf sich über einen Großauftrag vom europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS freuen. Demnach soll die IT-Sparte T-Systems in Zukunft etwa  150.000 Arbeitsplatz-Rechner von EADS an über 100 Standorten betreuen. Der Auftrag habe eine Laufzeit von sechs Jahren. Experten taxieren den Auftrag im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Telekom-Vorstand Reinhard Clemens sieht mit dem Auftrag eine Bestätigung, dass die 'internationale Wachstumsstrategie auf Kurs ist.'

EADS-Tochter Airbus winkt Milliardenauftrag

Die Fluggesellschaft Hawaiian Airlines hat bei der EADS-Tochter Airbus einen Vorvertrag für 16 Exemplare der Langversion A321neo unterzeichnet. Hinzu kämen Optionen für neun weitere Maschinen. Mit dem Auftrag dringt der europäische Flugzeugbauer in das Revier seines US-Rivalen Boeing ein. Die Flotte der Mittelstreckenjets von Hawaiian Airlines besteht bislang nur aus Boeing-Maschinen. Die Auslieferung der Maschinen ist für die Jahre 2017 bis 2020 vorgesehen.

E.on: Nächster negativer Analystenkommentar

Nach der Deutschen Bank sowie der HSBC hat nun auch die US-Investmentbank ihre skeptische Einschätzung für die Aktie des DAX-Konzerns bestätigt. Morgan-Stanley-Analyst Emmanuel Turpin stuft E.on weiter auf "Underweight" mit einem Kursziel von 13 Euro ein. Für europäische Versorger seien Kostensenkungen ungemein wichtig. Turpin sei zwar zuversichtlich, dass die Effizienzpläne der Unternehmen funktionieren. Bei der Umsetzung gebe es aber gewisse Risiken.

Daumen runter für Hannover Rück

Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Hannover Rück von "Buy" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 60,00 auf 62,00 Euro angehoben. Die starke Entwicklung der Aktien des weltweit drittgrößten Rückversicherers sei von steigenden Gewinnerwartungen und einer Neubewertung durch den Markt bereits deutlich nach oben getrieben worden, schrieb Analyst Brian Shea. Die Bewertung erscheine nun angemessen.

Lufthansa dringt auf Verbesserungen am Flughafen Berlin-Tegel

 Die Lufthansa dringt nach dem erneut geplatzten Starttermin für den Hauptstadt-Airport auf eine Ertüchtigung des alten Flughafens Berlin-Tegel. Dieser müsse nun noch für mehrere Flugplanperioden den Löwenanteil des Betriebs in der Hauptstadt bewältigen, sagte ein Lufthansasprecher. "Es gibt dringenden Verbesserungsbedarf". So müsse mit ausreichend Personal sichergestellt werden, dass etwa bei der Gepäckabfertigung ein akzeptabler Komfort gewährleistet sei. Der Betrieb in Tegel stößt zeitweise schon an die Kapazitätsgrenzen. Für den Hauptstadtflughafen mahnte die Lufthansa einen belastbaren Terminplan für die endgültige Eröffnung samt Puffer an. Sorgfalt müsse vor Schnelligkeit gehen.

Praktiker stoppt Talfahrt

Der Umsatzschwund scheint gestoppt. Das zumindest geht aus einem Tradingstatement der Baumarktkette Praktiker hervor. Zumindest im Inland konnte Praktiker den Umsatz in den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres 2012 stabilisieren. Im Ausland schwächte sich der Umsatzrückgang ab. In Summe hat der Praktiker Konzern im Schlussquartal nach vorläufigen Zahlen einen Nettoumsatz von rund 695,9 Millionen Euro erzielt. Das waren 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr. In den ersten neun Monaten das Jahres hatte der Rückgang noch 6,5 Prozent betragen. Insgesamt erreichte der im Geschäftsjahr 2012 erzielte Umsatz rund 3,004 Milliarden Euro (5,6 Prozent unter Vorjahr).

Erfolg für Qiagen

Das Biotechnologie-Unternehmen Qiagen übertraf 2012 seine Zielsetzung für Neuplatzierungen der modularen Laborautomationsplattform QIAsymphony. Die Zahl der installierten Geräte stieg auf deutlich mehr als 750 Systeme. Ein Jahr zuvor waren es noch 550 installierte Einheiten gewesen.

SAP stellt Vertrieb um

Europas größter Softwarehersteller SAP zentralisiert seinen Vertrieb. Zudem werden Services und Vertrieb künftig zusammenliegen. Die Länderorganisationen Nord- und Lateinamerikas würden künftig von Rudolpho Cardenuto geführt, der bisher Lateinamerika und Karibik unter sich hatte. Die erst im vergangenen April zur US-Chefin avancierte Geraldine McBride verläßt indes das Unternehmen. Die wichtigen Märkte Deuschland, Österreich und die Schweiz (DACH) werden im Vertrieb mit Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion zusammengelegt. Michael Kleinemeier, bisher DACH-Chef, übernimmt die Vertriebsorganisation der neugeschaffenen Region.

Software AG trennt sich von Service-Geschäft

Die Software AG stößt ihr Verluste machendes SAP-Servicegeschäft in Nordamerika an Itelligence ab. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Abschluss der Transaktion wird für den 16. Januar erwartet. "Regional fokussieren wir uns in Zukunft im Wesentlichen auf die Zielmärkte Deutschland, Österreich und die Schweiz", sagte Michael Rehm, Beratungsmanager bei der Software AG.

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