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DAX nur kurz auf Jahreshoch: Bilfinger Berger, Commerzbank, Deutsche Post, EADS, Fraport, Gerry Weber, Lotto24, Nordex, Rheinmetall, RWE, TAG Immobilien, ThyssenKrupp und Volkswagen im Fokus

Steffen Eidam

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Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag kurzzeitig auf ein neues Jahreshoch geklettert, schwächere US-Daten am Nachmittag sorgten aber für Ernüchterung. Zur Schlussglocke konnte der DAX dennoch ein Plus von rund 0,4 Prozent auf 7.435 Punkte verteidigen. Die Einkaufsmanagerdaten der Industrie aus der Eurozone fielen mit Blick auf die einzelnen Länder teils durchwachsen aus. Der ISM-Index Industrie fiel im November unter die Expansionsschwelle. Gute Konjunkturdaten aus China ließen den DAX am Morgen freundlich in den Handel starten. Im Reich der Mitte ist der Einkaufsmanagerindex auf den höchsten Stand seit sieben Monaten geklettert.

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Bilfinger verstärkt sich in Italien

Der Baudienstleister Bilfinger baut sein Dienstleistungsgeschäft durch die Übernahme der S.I.E.L.V. S.p.A. aus. Die Gesellschaft im Besitz des Managements mit 220 Mitarbeitern und einer Jahresleistung von rund 50 Millionen Euro ist ein Spezialist für technisches Facility Management. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Commerzbank bald wieder bei 1,70 Euro?

Wie geht es weiter mit der Commerzbank-Aktie? Dieser Frage ging das DAF Deutsches Anleger Fernsehen nach und sprach mit dem Chartexperten und Wolkentrader Samir Boyardan über die charttechnischen Aussichten für den DAX-Titel.


Deutsche Post profitiert von Weihnachtsauftakt

Der gute Auftakt des Weihnachtsgeschäfts in Deutschland beschert der Deutschen Post zusätzliche Einnahmen. Die Post setzt vor allem auf Geschenkekäufe im Internet. "Wir profitieren besonders vom weiter wachsenden Online-Versandhandel", sagte der Chef der Paketsparte DHL, Andrej Busch, der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

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Gespräche über Aktionärsstruktur bei EADS

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Gespräche seiner Großaktionäre über die Neuordnung der Aktionärsstruktur bestätigt. Das Unternehmen beteilige sich demnach "aktiv" an diesen Gesprächen. Demnach wollen die an EADS beteiligten Staaten, Frankreich, Deutschland und Spanien, ihren Anteil auf insgesamt knapp 30 Prozent reduzieren. In diesem Zusammenhang soll laut der "Financial Times Deutschland" (Montag) auch EADS selbst mit milliardenschweren Aktienrückkäufen in die Neuordnung eingreifen.

Fraport hat keine Eile bei Terminalneubau

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport macht die Planungen für das neue Terminal abhängig von den Prognosen. An der geplanten Inbetriebnahme des ersten Terminal-Moduls mit zwei Flugsteigen 2016/17 werde man dem Konzern zufolge aber festhalten. Der Bau ist Teil der Flughafenerweiterung und soll rund eine Milliarde Euro kosten. Derzeit erlebt der Luftverkehr eine Stagnation, "sobald es wieder nach oben geht, wird gebaut", sagte Fraport-Sprecher Christopher Holschier. 

Gerhard Weber bleibt länger

Der Damenmodehersteller Gerry Weber bleibt ein weiteres Jahr unter der Regie von Gründer Gerhard Weber. Der Aufsichtsrat verlängerte den Vertrag des Vorstandsvorsitzenden vorzeitig bis Oktober 2014. Weber führt die Geschäfte des Modeherstellers seit der Gründung im Jahr 1973. Ursprünglich wäre der Vertrag des 71-Jährigen im Herbst des nächsten Jahres ausgelaufen.

Lotto24 holt Westfalen an Bord

Seit dem vergangenen Wochenende dürfen auch die Einwohner des größten deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen ihre Tipps wieder online über die Internetseite www.lotto24.de abgeben. Damit bietet Lotto24 seine Dienste bereits wieder in 12 von 16 Bundesländern an. Die noch fehlenden Bundesländer sollen in den nächsten Wochen folgen. Ende September hatte Lotto24 als eines der ersten privaten deutschen Unternehmen eine Erlaubnis für den Vertrieb staatlicher Lotterien im Internet erhalten. Zuvor war Online-Lotto in Deutschland fast vier Jahre lang verboten gewesen.

Nordex entlässt Mitarbeiter in China

Der Windkraftanlagenhersteller Nordex zieht Konsequenzen aus den seit Jahren schlechten Geschäften in China. Um die Verluste und eine schlechte Auslastung in den Griff zu bekommen, streicht das Unternehmen zum Jahresende 130 seiner 160 Stellen in der Rotorblattproduktion im Werk Dongying. Als Gründe für die Stellenstreichung in China nannte ein Sprecher einen "relativ schwierigen Markt" und einen "sehr starken Wettbewerb".

Saudi-Arabien will deutsche Panzer

Saudi-Arabien zeigt einem "Spiegel"-Bericht zufolge Interesse an ein Panzermodell von Rheinmetall. Demnach könnte der Rüstungskonzern und Automobilzulieferer bald eine Order über mehrere hundert Radpanzer vom Typ "Boxer" ins Haus stehen. Reinmetall baut den "Boxer" in Kooperation mit Krauss-Maffei Wegmann.

RWE vor Nabucco-Ausstieg

Der deutsche Energieversorger RWE steht vor dem Ausstieg aus dem Gaspipeline-Konsortium Nabucco. Wie der Focus berichtet, steht als möglicher Käufer der RWE-Anteile in Höhe von 16,67 Prozent die österreichische OMV in den Startlöchern. Wie das Blatt aus Branchenkreisen erfahren haben möchte, steht ein Verkauf der Anteile noch in diesem Jahr auf dem Programm.

TAG gibt neue Aktien aus

Nach dem Zuschlag für den Kauf von Wohnungen der ehemaligen Treuhandgesellschaft TLG will das Unternehmen TAG Immobilien im Rahmen einer Kapitalerhöhung bis zu 30 Millionen Aktien zum Stückpreis von 9,00 Euro ausgeben. Wie der Konzern aus dem MDax am Montag mitteilte, endet die Frist für das Bezugsangebot an diesem Freitag. Am Montag seien die neuen Aktien auch institutionellen Anlegern angeboten worden. Das endgültige Volumen der Kapitalerhöhung soll am 10. Dezember verkündet werden.

Erstes Gebot für ThyssenKrupp-Sparte

Für die ThyssenKrupp-Division Steel Americas ist ein erstes Angebot eingegangen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf vertraute Personen berichtet, hat der brasilianische Stahlproduzent Cia Siderurgica Nacional ein Angebot in Höhe von drei Milliarden US-Dollar abgegeben. Aufregung herrscht zeitgleich in der Vorstandsetage. Nach dem Bekanntwerden von Vorermittlungen der Justiz wegen Luxusreisen auf Konzernkosten will sich ThyssenKrupp -Vorstand Jürgen Claassen (54) beurlauben lassen. Er habe den Aufsichtsrat gebeten, ihn „bis auf weiteres" von seinen Aufgaben zu entbinden.

VW-Tochter Audi peilt Marktführerschaft an

Die VW-Tochter Audi will spätestens bis zum Jahr 2020 zur Nummer 1 der Premium-Autobauer aufgestiegen sein. Audi-Chef Rupert Stadler setzt beim Kampf um die Spitzenposition vor allem auf Übersee. „Wir sind global aufgestellt. Weltweit wächst der Automobilmarkt weiter. Viele Hersteller, die nur in Europa Autos verkaufen, sind stark betroffen", so der Audi-Vorstand gegenüber der Bild-Zeitung. Bislang ist die VW-Tochter gut im Zeitplan. Insgesamt konnte Auto im Oktober fast 14 Prozent mehr Autos absetzen.

(Mit Unterstützung von dpa-AFX)

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