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DAX am Mittag im Minus – Hurrikane legt Wall Street lahm: Außerdem Commerzbank, Gea, Linde, MAN, Praktiker, Sartorius und ThyssenKrupp im Fokus

Steffen Eidam

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Der deutsche Aktienmarkt tendiert zum Wochenauftakt schwächer. Gegen Mittag notiert der DAX rund 0,6 Prozent tiefer bei 7.186 Punkten. In den USA bleibt die Wall Street aus Angst vor dem Hurrikan Sandy erstmals seit dem 11. September 2001 geschlossen. Hierzulande rücken die bevorstehenden Quartalszahlen der großen Konzerne, unter anderem der Commerzbank, in den Blickpunkt. Auch das Thema Griechenland steht nach wie vor im Fokus der Anleger. Finanzminister Schäuble sprach sich gegenüber dem Deutschlandfunk gegen einen Schuldenerlass der Euroländer für den hochverschuldeten Staat aus.

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Linde-Sparkurs trägt Früchte

Der Industriekonzern Linde hat im dritten Quartal dank der Lincare-Übernahme sowie positiver Spareffekte seinen Umsatz um 13,2 Prozent auf 3,889 Milliarden Euro ausgebaut. Im gleichen Zeitraum zog das operative Konzernergebnis (EBITDA) um 12,9 Prozent auf 908 Millionen Euro an. Unter dem Strich stand ein Plus von 313 Millionen nach 290 Millionen Euro im Vorjahr.  Für das Gesamtjahr peilt Linde weiterhin einen Zuwachs bei Umsatz und beim operativen Ergebnis an. Im kommenden Jahr soll das EBITDA auf vier Milliarden Euro steigen.

MAN drosselt Produktion

Die Volkswagen-Tochter MAN hat für Mitte Oktober einen einwöchigen Produktionsstopp angekündigt.Darüber hinaus könnte die Produktion in den drei Wochen von 24. Dezember bis 11. Januar ruhen, teilte der Konzern nun mit. "MAN will damit auf die schwache Nachfrage reagieren und nicht auf Halde produzieren. Wir müssen uns der Marktlage anpassen," erklärte MAN-Sprecher Stefan Straub der Süddeutschen Zeitung. Von der Maßnahme wären rund 15.000 Mitarbeiter betroffen.

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Gea bekräftigt Prognosen

Der Maschinenbaukonzern Gea Group hält trotz der Zurückhaltung bei einigen Kunden an der Jahresprognose fest. Demnach soll der Auftragseingang und der Umsatz im laufenden Jahr jeweils um fünf Prozent zulegen. Die EBIT-Marge für das bereinigte operative Ergebnis soll mindestens die 9,7 Prozent aus dem vergangenen Jahr erreichen. "Wir müssen uns aber ranhalten, um unsere Prognose zu schaffen", sagte ein Konzernsprecher.

Praktiker kürzt Gehälter

Die angeschlagene Baumarktkette  Praktiker kommt bei der Restrukturierung einen weiteren Schritt voran. Die Beschäftigten haben einer fünfprozentigen Gehaltskürzung zugestimmt. Ein entsprechender Tarifvertrag wurde am Freitag mit Verdi geschlossen. Erzielt werden die Einsparungen demnach in erster Linie durch Reduzierung oder Streichung des Weihnachtsgelds sowie tariflicher und betrieblicher Prämien. Durch den Vertrag sollen die Personalkosten in Deutschland von 2012 bis 2014 jährlich um 17,3 Millionen Euro gesenkt werden.

Sartorius hebt Gewinnziel

Der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius konnte in den ersten neun Monaten seinen Umsatz um 18 Prozent auf 639,4 Millionen Euro ausbauen. Gleichzeitig verbesserte sich das EBITA um 22,5 Prozent auf 90,3 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 46,8 Millionen Euro. Auf Jahressicht erwarten die Göttinger nun einen wechselkursbereinigten  Umsatzanstieg um etwa elf Prozent. Das EBITA soll um 18 statt wie bisher um 15 Prozent anziehen.

Umbau bei ThyssenKrupp stockt

Die Neuausrichtung zum  Technologiekonzern bei ThyssenKrupp kommt nur schleppend voran. Grund: Für die zum Verkauf stehenden Stahlwerke in den USA und Brasilien sind bislang keine zufriedenstellenden Angebote eingegangen. Der Verkauf ist nötig, da Thyssen den Umsatzanteil der Stahlsparte von derzeit 40 auf etwa 30 Prozent reduzieren möchte.

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