Zurück zur Startseite
Zurück zur Startseite
Das komplette Heft für
nur 5,49 € als ePaper.
Jetzt DER AKTIONÄR als ePaper online lesenZur aktuellen Ausgabe
ePaper-Einzelabruf


Zum Abo-Shop

Leseprobe
Aktuelle Ausgabe:

DAX 25 - Happy Birthday DAX!

  • APPLE: Wann kommt das "nächste große Ding"? Und wann steigt die Aktie endlich wieder?
  • INTERNET AUF SPEED: Neue Funktechnologie beflügelt Small-Cap
  • AUF DEN SPUREN VON SAP: Dieses schwäbische Unternehmen will bei der Digitalisierung im Bauwesen Maßstäbe setzen und eine führende Rolle spielen. In diesem Jahr soll der große Durchbruch gelingen.
  • DIE FLUT UND IHRE FOLGEN: Das verheerende Hochwasser hat die Aktienkurse von Allianz und Munich Re zuletzt deutlich belastet. Sollten Anleger nun die Reißleine ziehen oder lohnt sich gerade jetzt der Einstieg?
  • KRIEG DER KONSOLEN: Microsoft will mit der brandneuen Spielekonsole Xbox One Maßstäbe setzen. Das gelingt auch, vor allem was die Bevormundung der Kunden betrifft. Profitieren könnte ausgerechnet Sony.
  • DAS GROSSE GOLD-DUELL: Bullen gegen Bären
DER AKTIONÄR  - Homepage

Video des Tages

Wieland Staud: "DAX kann 2013 sogar noch über die 9.000 steigen"

Wieland Staud, Staud Research, bleibt bullish für den DAX. Auch wenn es nochmals runtergehen könnte, ...»mehr

US-Börsen im Minus - Fed hält unverändert an expansiver Geldpolitik fest - Chrysler, Boeing, FedEx, Google, Sprint Nextel

»mehr

Laster bringt Zaster

Wie Anleger an der erfolgreichen Entwicklung der Tabakbranche mitverdienen können.»mehr

DAX verliert an Schwung – Celesio trennt sich von DocMorris: Außerdem BASF, Commerzbank, Daimler, Gildemeister, Kontron, Praktiker und RWE im Fokus

Steffen Eidam

Anzeige

Der deutsche Aktienmarkt gab am Nachmittag seine Gewinne wieder ab und schloss auf dem Vortagesniveau bei 7.200 Punkten. Durchwachsene US-Konjunkturdaten gaben den Ausschlag für den schwächeren Trend. Zwar zogen die Aufträge langlebiger Güter stärker an als erwartet, im Gegensatz dazu enttäuschten die aktuellen Daten zum US-Immobilienmarkt. Im Blickpunkt stehen abermals die Hilfszahlung an Griechenland. Medienberichten zufolge will die Europäische Währungsunion dem defizitären Land einen neuen Kredit zwischen 16 und 20 Milliarden Euro gewähren. Wie es heißt, sei das zweite Hilfspaket vom Februar in Höhe von 130 Milliarden Euro nicht ausreichend gewesen.

DER AKTIONÄR
auf Facebook

BASF bekräftigt Jahresprognose

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat im dritten Quartal seinen Umsatz um acht Prozent auf 19 Milliarden Euro gesteigert. Im Berichtszeitraum zog das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen um 5,4 Prozent auf etwa zwei Milliarden Euro an. Beim Nettogewinn mussten BASF hingegen einen Rückgang um 21 Prozent auf 946 Millionen Euro verkraften. Auf Jahressicht peilt der Konzern dank einer guten Auslastung der Öl- und Gassparte sowie im Pflanzenschutzgeschäft eine Steigerung bei Umsatz und Gewinn an. Vorstandsvorsitzender Kurt Bock erläuterte: "Wir sehen eine Stabilisierung auf dem aktuellen Niveau, aber noch keine Belebung." Wichtig sei aus diesem Grund die konsequente Fortführung des Sparprogramms Step.

Mehr zum Thema:
Aixtron
Talsohle durchschritten – auch bei der Aktie?
Börsenwelt
Presseschau
DAX
Hin- und hergerissen
Nordex
Greife nicht in ein fallendes Messer

Celesio trennt sich von DocMorris

Celesio beendet das Kapitel DocMorris. Für die Versandhandelsapotheke legt der schweizerischen Pharmadistributeur Zur Rose 25 Millionen Euro auf den Tisch. Allerdings muss Celesio nun 30 Millionen Euro abschreiben, die rückwirkend im dritten Quartal verbucht werden. Auf Jahressicht peilt der Konzern aber weiter ein operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mindestens auf dem Vorjahresniveau von 550 Millionen Euro an.

Spekulationen um Commerzbank

Aus Branchenkreisen ist zu hören, dass die Commerzbank beim Abbau ihrer Altlasten die Zügel anzieht. Wie es heißt, sei die interne "Bad Bank" mit 160 Milliarden Euro auf fast ein Drittel der gesamten Bilanzsumme des DAX-Konzerns angestiegen. Daher soll dieser Bestand an aussortierten Wertpapieren und Krediten möglichst schnell - aber auch wertschonend - reduziert werden. Hintergrund: Die Altlasten binden Eigenkapital und sind abschreibungsgefährdet. Durch einen gezielten Abbau könnten die Kapitalquoten des zweitgrößten deutschen Kreditinstituts verbessert werden.

Daimler kappt Jahresziel

Der Autobauer Daimler kann den ursprünglich anvisierten operativen Jahresgewinn in Höhe von 8,75 Milliarden Euro nicht mehr erreichen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen die Stuttgarter lediglich mit acht Milliarden Euro. Im dritten Quartal lag der Gewinn vor Zinsen und Steuern bei 1,9 Milliarden Euro, unter dem Strich standen 1,2 Milliarden Euro (minus elf  Prozent). Der Konzern will im kommenden Jahr seine Kosten "signifikant" reduzieren. Für das Jahr 2014 peilt Daimler eine Kostensenkung in Höhe von mindestens drei Milliarden Euro an.

Gildemeister schraubt Gewinnziel nach oben

Der Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister hat die Gewinnziele für das Gesamtjahr nach oben angehoben. Demnach soll sich der Gewinn vor Steuern (EBT) rund zehn Millionen höher bei mehr als 110 Millionen Euro einpendeln. Die Zielgröße für den Überschuss wird um fünf Millionen auf mehr als 70 Millionen Euro angehoben. In den ersten neun Monaten verbesserte sich der Auftragseingang der Bielefelder um 13 Prozent auf 1,71 Milliarden Euro. Der Umsatz zog um ein Fünftel auf 1,43 Milliarden Euro an, während der Gewinn vor Zinsen und Steuern um ein Viertel auf 83,3 Millionen Euro anwuchs.

Kontron liefert enttäuschende Zahlen

Kontron hat im dritten Quartal einen Umsatzrückgang von 148 auf 131 Millionen Euro ausgewiesen. Das Ergebnis sackte aufgrund von Einmaleffekten in Höhe von 12,3 Millionen Euro auf minus 13,3 Millionen ab. Der Technologiekonzern will mit einem Restrukturierungsprogramm auf die rückläufige Entwicklung reagieren. Auf Jahressicht rechnet Kontron mit einem Umsatz von 540 bis 555 Millionen Euro. Der Margendruck dürfte dem Unternehmen nach weiter anhalten.

Böse Überraschung bei Praktiker

Im dritten Quartal 2012 hat der Praktiker Konzern einen Umsatz von 758,2 Millionen Euro erzielt, 10,2 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs (844,4 Millionen Euro). Infolgedessen verschlechterte sich auch das betriebliche Ergebnis (EBITA), das mit minus 17,3 Millionen Euro ausgewiesen wurde. Besser entwickelt hat sich hingegen die Rohertragsmarge, die gegenüber dem Vorjahresquartal von 32,3 auf 33,5 Prozent anstieg. Das Bittere an dem Zahlenwerk: Die profitable Tochter Max Bahr muss ebenfalls einen Umsatzrückgang verbuchen. Die Vertriebslinie Max Bahr erlöste im dritten Quartal 171,9 Millionen Euro und damit 4,8 Prozent weniger als noch im Vorjahreszeitraum.

RWE verabschiedet sich von Atomkraft

Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung steht RWE kurz vor dem Verkauf der britischen Atomtochter Horizon, die man zusammen mit E.on betreibt.  Als Favorit für den Horizon-Verkauf gelte ein Konsortium um den japanischen Hitachi-Konzern. Der Kaufpreis soll bei mehreren hundert Millionen Euro liegen. Damit steigt RWE nach dem beschleunigten deutschen Atomausstieg endgültig auch international aus dem Neubau von Atomkraftwerken aus. "RWE steigt aus dem Neubau von Kernkraftwerken komplett aus", so Terium zur Süddeutschen Zeitung.

Leserkommentare

Moderation
Die Kommentarfunktion wird moderiert. Die Moderation liegt alleine bei der Börsenmedien AG. Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt.
Datenschutz
Disqus ist ein Online-Dienst und wird von der Big Head Labs, Inc. aus San Francisco in den USA zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden sind in den Börsenmedien-Datenschutzbestimmungen zu finden.

comments powered by Disqus

Aktien-Reports

Weitere Artikel zum Thema

Heute Abend richten Börsianer ihren Blick nach Washington. Dann gibt die US-Notenbank Fed ihren Zinsentscheid bekannt. Die Experten von Merrill Lynch erwarten noch keine Straffung der US-amerikanischen Geldpolitik. Auch wenn die Fed ihre Wachstumsprognosen etwas senken dürfte, sehen die Merrill-Lynch-Strategen den DAX weiter auf Kurs....mehr
video
Der deutsche Aktienmarkt startet mit kräftigen Gewinnen in die neue Handelswoche. Viele Anleger sehen derzeit eine günstige Einstiegschance. Doch ist die Korrektur schon beendet?...mehr
video
Seit dem 1. Juli 1988 wird der Deutsche Aktien Index täglich berechnet. In wenigen Tagen jährt sich dieses Ereignis zum 25ten Mal. Ein Grund zum Feiern - und ein Anlass, vorauszuschauen. DER AKTIONÄR nennt die DAX-Favoriten für das zweite Halbjahr. Anleger erfahren, mit welchen Aktien sie den Index schlagen können. Außerdem schickt das Magazin zwei Redaktionsteams ins Duell: Bullen und Bären gehen der Frage nach, ob Gold ein lohnenswertes Investment ist oder nicht....mehr
video
Eine wahre Achterbahnfahrt hat der DAX hinter sich. Zunächst rutschte er am Donnerstagmorgen kräftig ins Minus, um am Nachmittag den Großteil der Verluste wieder aufzuholen. Und auch für den Wochenschluss wird der deutsche Leitindex freundlich erwartet. ...mehr
video
Die jüngste Korrektur am Aktienmarkt ist Wasser auf die Mühlen der Aktienskepsis der deutschen Privatanleger. Profis lassen sich davon nicht verunsichern. Sie sind weiter zuversichtlich und sehen noch immer zahlreiche Kaufchancen. DER AKTIONÄR zeigt, welche Aktien bei Investmentexperten besonders beliebt sind....mehr
video

Kursinformationen

Akt. KursVeränd. /
WKNKurszeit
ISINVolumen
KürzelTief/Hoch /
Diesen Wert jetzt über flatex handeln:
Diesen Wert jetzt über ViTrade handeln:
Akt. KursVeränd. /
WKNKurszeit
ISINVolumen
KürzelTief/Hoch /
Diesen Wert jetzt über flatex handeln:
Diesen Wert jetzt über ViTrade handeln:
Akt. KursVeränd. /
WKNKurszeit
ISINVolumen
KürzelTief/Hoch /
Diesen Wert jetzt über flatex handeln:
Diesen Wert jetzt über ViTrade handeln:

Videos zu behandelten Wertpapieren

vorBlätternzurück
.
Anzeige

DAX

Tops & Flops

TECDAX

Tops & Flops

MDAX

Tops & Flops

SDAX

Tops & Flops

Share/Bookmark
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Weitere DER AKTIONÄR Dienste