Lufthansa erwägt Abspaltung der Frachtsparte: Außerdem: Hawesko, Pfeiffer Vacuum und Siemens im Fokus
Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Montag freundlich in den Handel starten. Experten taxieren den DAX vorbörslich rund 0,5 Prozent fester auf 7.026 Punkte. Im Blickpunkt steht vor allem der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex, der um 10 Uhr veröffentlicht wird. Ökonomen rechnen mit einer minimalen Eintrübung der Stimmung in den deutschen Unternehmen im März. Sollten die Prognosen übertroffen werden, dann könnte dies die Indizes nachhaltig beflügeln.
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Der Weinhändler Hawesko hat seine Zahlen zum Geschäftsjahr 2011 in den meisten Punkten bestätigt. Abweichungen gab es beim EBIT, das um eine Million auf 26,7 Millionen Euro angestiegen ist. Das Nettoergebnis kletterte von 16,7 auf 17,9 Millionen Euro. Den Aktionären soll nun eine Dividende in Höhe von 1,60 Euro je Anteilsschein ausgezahlt werden. Im Vorjahr wurden die Anteilseigner noch mit insgesamt 1,75 Euro je Aktie bedacht. Hierin war allerdings eine Sonderdividende in Höhe von 0,25 Euro enthalten.
Lufthansa-Cargo auf der Kippe
Eine mögliche Überraschung deutet sich bei der Lufthansa an. Europas größte Airline droht, auf lange Sicht das Frachtgeschäft einzustellen. Hintergrund ist das umstrittene Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen. Sollte das Bundesverwaltungsreicht am 4. April das Verbot bestätigen, würde der Konzern ernsthaft eine Abspaltung der Division erwägen.
Rekordergebnis für Pfeiffer Vacuum
Der Spezialpumpen-Hersteller Pfeiffer Vacuum hat im vergangenen Jahr unter dem Strich seinen Gewinn von 38,3 auf 41,6 Millionen Euro ausgebaut. Gleichzeitig konnten die Erlöse vor allem dank der Axiden-Übernahme deutlich von 220,5 auf 519,5 Millionen Euro zulegen. Den Aktionären winkt nun eine Anhebung der Dividende von 2,90 auf 3,15 Euro je Aktie. "In Zukunft wird Pfeiffer Vacuum noch stärker an wichtigen industriellen Trends mitwirken, wie zum Beispiel der zunehmenden Digitalisierung und dem wachsenden Umweltbewusstsein", sagte Vorstandschef Manfred Bender.
Siemens peilt Gewinne mit Erneuerbaren Energien an
Der Bereich Erneuerbare Energien soll künftig positive Beiträge zur Konzernbilanz von Siemens liefern. "Insgesamt werden wir mit unserer Sparte Erneuerbare Energien im laufenden Quartal wohl wieder leicht schwarze Zahlen schreiben und, übers Jahr gerechnet, deutlich positiv sein", erklärte Spartenleiter Michael Süß der Wirtschaftswoche. Kritik übte der Manager an den vier deutschen Netzbetreibern, die in Zukunft anders als bisher geschehen, koordiniert agieren müssten.
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