Starke US-Daten beflügeln DAX – Rekordergebnis für Sixt: Außerdem Constantin Medien, Deutz, HeidelbergCement, PSI AG und SAF-Holland im Fokus
Der deutsche Aktienmarkt konnte am Nachmittag deutlich an Fahrt aufnehmen. Zur Schlussglocke legte der DAX rund ein Prozent auf etwa 7.150 Zähler zu. Grund für die Kauflust der Investoren waren starke Konkunkturdaten aus den Vereinigten Staaten. Neben erfreulichen Arbeitsmarktdaten sorgte insbesondere der Philly Fed Index mit einem überraschend starken Anstieg von 10,2 auf 12,5 Punkte für Rückenwind.
Constantin reduziert Verluste
Constantin Medien musste für das abgelaufene Geschäftsjahr unter dem Strich ein Minus von 2,6 Millionen Euro ausweisen. 2010 hatte noch ein Verlust von 11,4 Millionen Euro in den Büchern gestanden. Im gleichen Zeitraum kletterte der Umsatz um ein Prozent auf 465,7 Millionen Euro.
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Deutz profitiert von hoher Nachfrage
Der Maschinenbauer Deutz blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Demnach kehrte das Unternehmen 2011 in die Gewinnzone zurück. Dabei zog der Nettogewinn nach einem Minus von 16,6 Millionen Euro auf 75,5 Millionen Euro an. Gleichzeitig hat sich das operative Ergebnis der Kölner auf 91,2 Millionen Euro vervierfacht. Der Umsatz konnte parallel dazu um knapp 30 Prozent auf gut 1,5 Milliarden Euro gesteigert werden. Für das laufende Geschäftsjahr ist Deutz zuversichtlich, beim Umsatz und der operativen Marge das Vorjahresniveau erreichen.
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HeidelbergCement erhöht Dividende
Der Baustoffhersteller HeidelbergCement hat 2011 seinen Gewinn um fünf Prozent auf 534 Millionen Euro ausgebaut. Die Aktionäre dürfen sich über eine Anhebung der Dividende um 10 Cents auf 35 Cents je Aktie freuen. Im vergangenen Jahr zog der Umsatz umzehn Prozent auf 12,9 Milliarden Euro an. Für 2012 hat sich der Konzern zum Ziel gesetzt, die im vergangenen Jahr verlorenen Margen zurückzugewinnen. Die operative Marge vor Abschreibungen war 2011 um ein Prozentpunkt auf 18 Prozent gesunken.
Gewinnsprung bei K+S
Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat im vergangenen Jahr seinen Gewinn svon 445 auf rund 582 Millionen Euro ausgebaut. Darüber hinaus zog der Umsatz um 11,2 Prozent auf 5,15 Milliarden Euro an. Das operative Ergebnis verbesserte sich ebenfalls deutlich von 714 auf 976 Millionen Euro. Aufgrund der guten Entwicklung möchte K+S die Dividende von 1,00 auf 1,30 Euro je Aktie erhöhen. "2012 sollte trotz aller makroökonomischen Unsicherheiten ein erneut gutes Jahr werden", zeigte sich Konzernchef Norbert Steiner zuversichtlich für das laufende Geschäftsjahr.
Ziele knapp verfehlt
Die PSI AG hat die reduzierten Ziele für 2011 nicht komplett erreicht. Zwar lag der operative Gewinn mit 10,7 Millionen Euro (plus 13 Prozent) im Zielkorridor von 10 bis 11 Millionen Euro. Doch die Vorgaben beim Auftragseingang wurden verfehlt. Statt erhoffter 185 Millionen Euro gingen 2011 nur neue Bestellungen in Höhe von 174 Millionen Euro ein. Immerhin: 2012 soll es nun besser werden. PSI strebt einen Auftragseingang von 190 Millionen Euro, ein Umsatzwachstum auf mehr als 180 Millionen Euro und eine Steigerung des Betriebsergebnisses auf 13 bis 16 Millionen Euro an.
SAF-Holland übertrifft Prognosen
SAF-Holland hat 2011 seine eigenen Wachstumsziele und die Prognosen der Analysten übertroffen. Der Umsatz legte gegenüber dem Vorjahr deutlich um 31,7 Prozent auf 831,3 Millionen Euro zu. Das bereinigte EBIT erhöhte sich überproportional um 54,4 Prozent auf 57,3 Millionen Euro. Zum Vergleich: Analysten hatten im Durchschnitt einen Umsatzanstieg um 26,3 Prozent auf 797 Millionen Euro (Vorjahr: 631 Millionen Euro) sowie ein EBIT von 54 Millionen Euro erwartet. Der Konzern selbst hatte sogar nur ein Umsatzplus von bis zu 25 Prozent und einen deutlichen Anstieg des Ergebnisses in Aussicht gestellt. Für das laufende Jahr erwartet der Vorstand einen günstigen Geschäftsverlauf, abhängig davon, wie sich der Kontext der finanz- und wirtschaftspolitischen Themen in Europa weiterentwickeln wird.
Rekordergebnis bei Sixt
Der Autovermieter Sixt hat 2011 ein neues Rekordergebnis erzielt: „Das Ergebnis des vergangenen Jahres ist herausragend und übertrifft unsere Erwartungen“, kommentierte Erich Sixt, Vorstandsvorsitzende der Sixt AG, die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2011. Das Konzernergebnis vor Steuern stieg nach vorläufigen Berechnungen um 35,8 Prozent auf den Rekordwert von 138,9 Millionen Euro. Der Konzernüberschuss verbesserte sich um 37,8 Prozent auf 97,5 Millionen Euro. Die Aktionäre können sich neben dem Rekordergebnis zudem über eine Dividendenerhöhung freuen. Je Stammaktie erhalten Anteilseigner eine Dividende von 0,60 Euro und je Vorzugsaktie eine Dividende von 0,62 Euro, jeweils zuzüglich eines Bonus von 0,15 Euro. Im Vorjahr wurden je Stammaktie 0,50 und je Vorzugsaktie 0,51 Euro, jeweils zuzüglich eines Bonus von 0,20 Euro gezahlt.
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