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Eine Frage der Kosten

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E.on trennt sich von Tochter – DAX legt kräftig zu: Außerdem E.on, Heidelberger Druck, Lufthansa, Nordex und Wacker Chemie im Fokus

Steffen Eidam

Die US-Notenbank will bis 2014 an der Politik des billigen Geldes festhalten. Fed-Chef Ben Bernanke kündigte darüber hinaus weitere Anleihekäufe an. Diese Aussagen kommen an der deutschen Börse gut an. Der DAX konnte sein Plus am Nachmittag zeitweise bis zu zwei Prozent ausbauen. Indes konnten bei den  Verhandlungen über einen Schuldenschnitt in Griechenland Fortschritte erzielt werden. Demnach sind die privaten Gläubiger Griechenlands offenbar bereit, einen niedrigeren Zinssatz als vier Prozent für neue Staatsanleihen zu akzeptieren. Am Nachmittag dürften zahlreiche US-Konjunkturdaten wie der Auftragseingang für langlebige Güter oder die Frühindikatoren für neuen Schwung sorgen.

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Ergebniseinbruch bei Centrotec

Centrotec Sustainable konnte im vergangenen Geschäftsjahr seinen Umsatz um zwölf Prozent von 480 auf 538 Millionen Euro steigern. Gleichzeitig fiel das EBIT aber rund ein Drittel unter den Vorjahreswert von 36,2 Millionen Euro zurück. Hierzu hat eine Sonderabschreibung auf Portfoliobereinigungen in der Höhe von neun Millionen Euro maßgeblich beigetragen. Einen konkreten Ausblick für 2012 wollte Centrotec zwar nicht geben. Die Perspektiven für hocheffiziente Heiz-, Klima- und Lüftungssysteme seien wegen steigender Energiepreise und des weiter bestehenden Modernisierungsstaus aber positiv. Centrotec erwartet daher auch 2012 einen Umsatzzuwachs.

EADS holt EZB-Trichet

Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS will den ehemaligen EZB-Chef Jean-Claude Trichet in den Verwaltungsrat berufen. Dies berichtet die französische Zeitung Les Echos. Trichet soll demnach den Sitz von Arnaud Lagardere übernehmen, der wiederum den Posten des Ratsvorsitzenden von Daimler-Finanzvorstand Bodo Uebber einnehmen soll.

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E.on verkauft Tochter

Der Energiekonzern E.on trennt sich von seinem 63-Prozent-Paket an der Regionaltochter E.on Westfalen-Weser. Nach Informationen des Bielefelder Westfalen-Blatts soll den 36 beteiligten Kommunen ein Rückkaufangebot vorgelegt werden. Über die Höhe des Angebots wurde nichts bekannt. Die Regionaltochter betreibt in Niedersachsen 31.000 Kilometer Strom- und 4.000 Kilometer Erdgas- sowie 2.400 Kilometer Wassernetz und erzielte 2010 einen Umsatz von 627 Millionen Euro.

Lufthansa-Angebot abgelehnt

Die Tarifverhandlungen zwischen der Lufthansa und den Gewerkschaften ver.di und UFO werden in eine neue Runde gehen. Das jüngste Angebot der Airline entsprach nicht den Vorstellungen der Arbeitnehmervertreter. Die Lufthansa hatte eine Erhöhung der Gehälter um 3,5 Prozent bei einer Tariflaufzeit von 13 Monaten angeboten. Dies sei "angesichts von zwei Nullrunden zu niedrig und damit nicht akzeptabel", teilte ver.di mit, schließlich sei die Lufthansa kein Sanierungsfall.

HeidelDruck verhandelt über Stellenabbau

Die Geschäftsleitung des angeschlagenen Druckmaschinenherstellers Heidelberger Druck hat heute die Gespräche mit dme Betriebsrat zum geplanten Stellenabbau aufgenommen. Kern der Verhandlungen ist der angekündigte Abbau von bis zu 2.000 Stellen. Deutschlandweit soll es 1.200 Arbeitsplätze in den Bereichen Produktion, Entwicklung, Verwaltung und Vertrieb treffen.


Nordex sorgt sich um US-Geschäft

Steve Bolze sieht dunkle Wolken am US-Windenergiemarkt aufziehen. Der Chef der Energiesparte des amerikanischen Mischkonzerns General Electric warnt vor einer drohenden Flaute. Ende 2012 läuft eine für die US-Windenergiebranche wichtige Subvention aus. Die Production Tax Credit, eine Steuergutschrift von 2,2 US-Cent pro produzierter Kilowattstunde Windstrom. Mit einer Verlängerung rechnet in der Branche kaum jemand. Erst 2010 hat Nordex eine große Fabrik im Bundesstaat Arkansas eröffnet.

Gewinnrückgang bei Wacker Chemie

Wacker Chemie hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Gewinnrückgang verbuchen müssen. Demnach sank das Ergebnis unter dem Strich von 497 auf 350 Millionen Euro. Der Umsatz zog im gleichen Zeitraum um drei Prozent auf 4,91 Milliarden Euro an. Im laufenden Jahr zeigte sich dem MDAX-Konzern zufolge eine leichte Erholung bei der Kundennachfrage in den Chemiebereichen sowie bei Halbleiterwafern und Polysilizium.

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