 | Der Einkaufsmanagerindex im Großraum Chicago ist im Mai entgegen der Expertenprognosen gesunken. Auch die Veröffentlichung zum US-Bruttoinlandsprodukt verfehlte die Einschätzung der Volkswirte. |
| Überraschung: Das Verbrauchervertrauen in den USA lag deutlich über den Erwartungen der Volkswirte. Rechneten die Ökonomen im Schnitt mit 42,6 Zählern, so lag der tatsächlich Wert bei 54,9 Punkten – der höchste Indexstand seit acht Monaten. An den Börsen löste die Meldung ein Kursfeuerwerk ab. Der DAX konnte seine Tagesverluste von teilweise 100 Punkten binnen weniger Minuten wettmachen. |
| Die Stimmung der Verbraucher bleibt im Mai auf dem Niveau des Vormonats. Während die Teilindizes Konjunkturerwartungen und Anschaffungsneigung zulegen konnten, musste die Komponente Einkommenserwartungen Einbußen verzeichnen. |
| Das Geschäftsklima in der gewerblichen Wirtschaft Deutschlands hat sich im Mai etwas aufgehellt. Während die Unternehmer ihre aktuelle Geschäftslage ungünstiger als im Vormonat einschätzen, kann der Teilindex zu den Geschäftsperspektiven für die kommenden sechs Monate erneut zulegen. Auch im Dienstleistungsgewerbe konnte sich das Klima weiter erwärmen. |
| Die Wirtschaftsaktivität in der Region Philadelphia hat sich im Mai weiter aufgehellt, wenngleich die Steigerung die Erwartungen verfehlt hat. Auch die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe schrumpften geringer als von Experten prognostiziert. |
| Die Produktion in der amerikanischen Industrie ist im April etwas schwächer als erwartet zurückgegangen. Die Kapazitätsauslastung nahm ebenfalls ab – auf den niedrigsten Wert seit über 40 Jahren. Die Uni Michigan konnte bezüglich des Verbrauchervertrauens hingegen Erfreuliches vermelden. |
| Der Empire State-Manufacturing-Index hat sich im Mai erneut über den Erwartungen aufgehellt. Die Verbraucherpreise trafen hingegen genau die Prognosen der Experten. Im Laufe des Tages folgen noch die US-Industrieproduktion für April und der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan für Mai. |
| Die Abwärtsentwicklung der deutschen Wirtschaft hat sich nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im ersten Quartal 2009 weiter verschärft. So nahm das Bruttoinlandsprodukt auf Jahressicht um fast sieben Prozent ab. |
| Der US-Einzelhandel erleidet einen neuerlichen Rückschlag. Nach dem überraschenden Rückgang im Vormonat liegen die Umsätze im April erneut unter den Erwartungen der Experten. Dass die US-Lagerbestände zum siebten Mal in Folge zurückgingen, war hingegen so erwartet worden. |
| Das US-Handelsbilanzdefizit ist im März erwartungsgemäß gestiegen. Allerdings fiel die Zunahme geringer aus als erwartet. Bei den Exporten deutet sich eine Verlangsamung der Abwärtstendenz an. |
| Auf Monatssicht verzeichnet die deutsche Industrie erstmals seit August 2008 wieder ein leichtes Plus. In der Rohstahl- und Roheisenproduktion sind die Vorzeichen allerdings negativ. Im Jahresvergleich hat sich die Leistung halbiert. |
| Die Arbeitslosenquote in den USA ist im April wie erwartet weiter angestiegen und markiert nun ein 26-Jahres-Hoch. Der Stellenabbau fiel ebenfalls deutlich aus, jedoch geringer als von Experten prognostiziert. |
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