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Ifo-Institut: Prima Klima im Januar

Steffen Eidam

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Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Januar zum zehnten Mal in Folge gestiegen. Die Daten des Münchner Instituts lagen zwar über den Erwartungen der Volkswirte, den deutschen Börsenhandel konnten sie jedoch keinen Impuls verleihen.

Nach Angaben des Münchner Instituts verbesserte sich das Wirtschaftsbarometer von 94,6 Punkten im Vormonat auf 95,8 Punkte. Die Zahl lag somit über den durchschnittlichen Erwartungen der Volkswirte, die lediglich von einem Anstieg auf  95,1 Punkte ausgegangen sind. In der aktuellen Erhebung haben sich sowohl die Lagebeurteilung als auch die Erwartungshaltung verbessert. Vor dem Hintergrund der deutlich nach oben revidierten Auftragseingänge in der deutschen Industrie wäre eine Abschwächung des ifo-Geschäftsklimas eine große Überraschung gewesen.

Optimismus im Verarbeitenden Gewerbe und der Baubranche

Laut ifo-Präsident Hans-Werner setze sich die "wirtschaftliche Erholung zu Beginn des neuen Jahres fort". Die gegenwärtige Geschäftslage der Unternehmen habe sich weiter entspannt. Vor allem im verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex deutlich gestiegen. Bereits zum achten Mal in Folge bewerten die Unternehmen ihre Geschäftslage weniger schlecht. Die Hoffnungen bei den Geschäftserwartungen ruhen vor allem auf ein starkes Auslandsgeschäft. Allerdings gaben die Befragten Unternehmen auch an, ihren Personaleinsatz weiter etwas reduzieren zu wollen.

Die Einzelhändler sehen hingegen eine Stagnation hinsichtlich der Entwicklung in den nächsten sechs Monaten. Das Geschäftsklima hat sich im Einzelhandel daher kaum verändert, während der Großhandel wieder etwas optimistischer nach vorne blickt. Noch positiver ist die Stimmung im Bauhauptgewerbe. Die befragten Bauunternehmen bewerten zwar die derzeitige Lage etwas schlechter als im Dezember, hinsichtlich der Geschäfte in der nahen Zukunft sind sie aber deutlich weniger skeptisch.

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