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GfK-Konsumklima schwächt sich leicht ab

Steffen Eidam

Die Stimmung unter den deutschen Verbrauchern schwächt sich im Februar bereits zum vierten Mal hintereinander ab. Der Rückgang des entsprechenden Index der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) fiel allerdings moderat aus.

Die Stimmung unter den Verbrauchern in Deutschland schwächt sich im Februar erneut ab. Demnach sank der GfK-Konsumklimaindex im Februar von revidierten 3,4 (bisher: 3,3) Punkten auf aktuell 3,2 Zähler. Wie das Marktforschungsunternehmen GfK mitteilte, ist in erster Linie die gesunkene Einkommenserwartung für den Rückgang verantwortlich. Die Anschaffungsneigung konnte sich sogar leicht verbessern.

Anschaffungsneigung steigt

Der Rückgang des GfK-Konsumklimas ist auch auf fehlende konjunkturelle Impulse zurückzuführen. Sinkende Einkommensaussichten dürften ebenfalls das Ergebnis belasten. Die Konsumenten gehen zudem davon aus, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten eintrüben wird. Volkswirte hatten im Vorfeld mit einem stärkeren Rückgang auf 3,1 Punkte gerechnet. Mit Blick auf die Teilkomponenten des GfK-Konsumklimas hat sich bei der  Einkommenserwartung im Januar 2010 ein leichter Rückgang von 15,0 auf 12,5 Zähler eingestellt. Der Indikator liegt somit aber immer noch um 33 Punkte über dem Vorjahreswert. Die Anschaffungsneigung verzeichnete hingegen einen Anstieg von 21,2 auf 25,4 Zähler, was Experten zufolge auf die Rabattaktionen des Handels zurückzuführen ist.

Lage am Arbeitsmarkt prägt Konsumklima 2010

 

Laut GfK-Konsumforscher Rolf Bürkl dürfte der drohende Anstieg der Arbeitslosigkeit und die voraussichtlich nur verhaltene Konjunkturentwicklung das Konsumklima im laufenden Jahr belasten: "Da allgemein ein weiterer Anstieg der Arbeitslosigkeit als sicher gilt, dürfte sich der Konsum im Jahr 2010 etwas schwerer tun als noch im vergangenen Jahr". Die steigende Arbeitslosigkeit dürfte vor allem die Anschaffungsneigung dämpfen, sagte Bürkl. Eine entscheidende Marke spielt hierbei die psychologisch wichtige Vier-Millionen-Grenze. "Bleiben wir unter dieser psychologisch wichtigen Marke, wäre dies ein positives Signal für die Konsumstimmung". Insgesamt erwartet der Experte aber keinen Einbruch der Konsumentwicklung. "Die zu erwartende sehr verhaltene  Preisentwicklung dürfte sich auch im laufenden Jahr stabilisierend auf das Konsumklima auswirken", sagte Bürkl.

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