- Andreas Deutsch - Redakteur

Panik

An der Börse herrscht das blanke Entsetzen. Nahezu ungebremst rauschten die Aktienkurse weltweit nach unten. Damit werden Erinnerungen wach an den Lehman-Crash. Damals brachen die Kurse monatelang ein.

Gründe für die Verluste in diesen Tagen gibt es einige. Die Anleger befürchten, dass das Schuldendrama jenseits und diesseits des Atlantiks noch lange nicht ausgestanden ist. Der Politik trauen die Börsianer offensichtlich nicht zu, dass sie auf absehbare Zeit eine Lösung für die Schuldenkrise finden wird. Sonderbare Auftritte wie der von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sorgen dafür, dass die Angst an den Märkten noch größer wird. Barroso hatte in der vergangenen Woche überraschend eine Aufstockung des Euro-Krisenfonds EFSF ins Spiel gebracht, um einen Flächenbrand zu verhindern.

Was tun?

Viele Profi-Anleger mahnen zur Besonnenheit. "Es darf nicht vergessen werden, dass sich die Firmen insgesamt in einer exzellenten Verfassung befinden", sagt John Chatfeild-Roberts von Jupiter AM. "Jetzt ist vor allem Geduld gefragt, denn die Volatilität der Aktienkurse birgt Anlagechancen."

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