- Bernd Förtsch - Herausgeber

Legal, illegal, scheißegal

Eines der zentralen Themen der diesjährigen Bundestagswahl ist ohne Zweifel die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel. Dass sich Merkel dabei über geltendes Recht hinweggesetzt hat, ist eine Sache. Eine andere Sache ist die Begründung, die den Wählern geliefert wird. Dass Kriegsflüchtigen geholfen werden muss, sehe ich als humanitäre Pflicht. Laut UNHCR flüchten aber mehr als 90 Prozent der Migranten, die über das Mittelmeer nach Deutschland kommen, nicht vor Krieg, sondern aus wirtschaftlichen Motiven. Mit anderen Worten: Ein Großteil hält sich illegal in Deutschland auf. Von der CDU/CSU und teils auch der SPD wird den Wählern gebetsmühlenartig erklärt, dass die Migranten, ob illegal oder legal – wenn erst einmal in den Arbeitsmarkt integriert –, unsere Rente zahlen werden. Ein guter Grund also, aus illegalen legale Zuwanderer zu machen?

Mitnichten! Wie sagte die SPD-Legende Helmut Schmidt? „Zuwanderung aus fremden Zivilisationen schafft uns mehr Probleme, als es uns an positiven Faktoren bringen kann.“ Gott hab ihn selig, aber dafür würde er dieser Tage von seinen Genossen, allen voran von Kanzlerkandidat Martin Schulz, aus der Partei ausgeschlossen oder gar als Volksverhetzer vor den Kadi gezerrt.

Dabei stellt sich, etwas in die Zukunft gedacht, tatsächlich die Frage, ob Zuwanderung im aktuellen Maß notwendig ist. Verschwiegen werden gerne zwei Aspekte, weil sie ungemütlich sind und schon gar nicht in die Zeit vor einer Bundestagswahl passen. Zum einen herrscht in Europa Freizügigkeit. Wenn man sich die Arbeitslosenquoten etwa in Griechenland (21,7 Prozent), Spanien (17,1 Prozent) oder Italien (11,3 Prozent) ansieht, stellt sich die Frage, ob unter dem Aspekt der Rentensicherung eine Einwanderung in dem aktuellen Ausmaß überhaupt notwendig ist. Zum anderen – und das ist der eigentlich entscheidende Punkt – müsste jedem, auch den Politikern, klar sein, dass durch die Roboterisierung im Rahmen der vierten industriellen Revolution viele Arbeitsplätze wegfallen. Nach der Oxford-Studie der renommierten Ökonomen Carl Benedikt Frey und Michael Osborne, die auch der deutsche Philosoph Richard David Precht regelmäßig zitiert, wird in 20 Jahren jeder zweite (!) Deutsche ohne Arbeit sein. Wir sprechen von mehr als 20 Millionen Arbeitslosen – aber nur wenn die Konjunktur weiter brummt, was, indikativ sichtbar an den Problemen der Automobilindustrie, kein Dauerzustand ist. Für die neuen Fachkräfte, die Merkel mit ihrer Politik der effekthaschenden Kurzsichtigkeit unkontrolliert ins Land lässt, wird es dann keine Arbeit mehr geben, weil Roboter diese erledigen. Dass dann die Hälfte der noch arbeitenden Bevölkerung den ohnehin angespannten Wohlfahrtsstaat aufrechterhalten kann, erachte ich als unmöglich.

Unsere aktuelle Regierungskoalition verschließt davor leider die Augen. Mit Blick auf den 24. September steht für mich daher zumindest schon einmal fest, was ich nicht wähle: CDU/CSU und SPD.

 

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  • Ilse Garhammer -
    An diesen Fakten kommt keiner vorbei. Möglicherweise diejenigen, die mit Bananen bezahlt werden.
  • Torsten Seel -
    Ich sehe es so, wie Christoph Hörstel, Partei: Deutsche Mitte
  • Jörg Spalteck -
    Das schöne an Prophezeihungen ist ja, dass sie so selten eintreffen. Oder, im Banken-Disclaimerspreche: Aus der Entwicklung des Anlageprodukts in der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Entwicklungen geschlossen werden.
  • Rainer Gremmelspacher -
    Schließe mich Herrn Reitmeier an….sogut wie keine Partei ist da ehrlich zu den Wählern und das wird der Erfolg der AfD sein
  • Jürgen Reitmeier -
    Hallo Herr Förtsch ! Sie sind einer von Wenigen,die die Wahrheit aussprechen.Wären Sie Kanzlerkandidat,würde ich Sie wählen.In unserer Regierung gibt es Niemanden,der nur einen winzigen Versatnd hat
  • Stefan Dippert -
    Sehr geehrter Herr Förtsch, Ich würde Sie Wählen !!
  • Viktor Rott -
    Die heutige Situation wird uns in 1-2 Generationen wie das Leben auf einem Ponyhof vorkommen. Afrika ist der Kontinent mit der am stärksten wachsenden Bevölkerung. Die dortigen Länder sind nicht in der Lage die eigenen Leute mit Arbeit und Brot zu versorgen. Die meisten haben keine berufliche Chance und damit auch keine Zukunft. Logischerweise machen sie sich auf den Weg nach Europa auf die Suche nach einem vermeintlich besseren Leben. Schon jetzt wird über eine Zahl von 100 Mio. gesprochen, die kommen würden wenn sie denn könnten. Aber die Linkspopulisten in diesem Lande fordern nach wie vor ein offenes Europa mit offenen Grenzen. Woher sollen eigentlich die Unsummen für die Alimentierung der Armutsflüchtlinge herkommen? Wenn die Politik jetzt nicht handelt, werden wir schon bald in Deutschland bzw. Europa weder gut noch gerne leben. Ich befürchte nur, dass es genau so kommen wird.
  • Markus Horntrich -
    Sehr geehrter Herr Hoschek, woran machen Sie die Ausländerfeindlichkeit fest? An der Aussage von Herrn Förtsch, dass er es als humanitäre Pflicht ansieht Kriegsflüchtlingen zu helfen kann das ja wohl nicht liegen. Die Frage, die Sie sich stellen sollten: Halten Sie illegale Einwanderung für sinnvoll und richtig?
  • Achim Hoschek -
    Hallo Herr Förtsch, bilsang war mir gar nicht klar, dass ich Abonnent eines ausländerfeindlichen Maganzins bin. Das werde ich umgehend ändern.
  • Ulrich Latta -
    Guten Tag Herr Förtsch Sie haben zu 100% recht mit ihre Aussage..
  • Tom Wesselton -
    Sie müssen sich die Frage der Flüchtlingspolitik anders stellen. Angenommen man wollte Deutschland und den schon länger hier lebenden maximalen Schaden zuführen, wäre dann die Einwanderung von zwei Millionen kultur- und bildungsfremden Personen unter der Auflage diese für alle Zeiten aus eigenen Mitteln zu versorgen ein geeignetes Mittel?
  • Alwine Grundheber -
    Gebe Ihnen 100 % Recht. Die AFD ist für mich nicht wählbar, aber in vielen Punkten hat sie recht. Wir können nicht die ganze Welt retten, in 20 Jahren müssen wir uns selber retten.
  • Christian Bey -
    100 % richtig !
  • Markus Horntrich -
    Lieber Herr Bahrs. Das sehen wir anders!Welche Aussage ist denn genau falsch?
  • Hendrik Bahrs -
    Hallo Herr Frötsch, die AfD freut sich sicherlich über Ihre Aussagen. Natürlich wissen Sie, dass die Hälfte Ihrer Aussagen falsch ist, aber zu Zeiten von Lügen-Presse und Fake-News spielt dies ja ohne keine Rolle mehr.
  • Bernhard Lensing -
    Das sehe ich genau so. Ich hoffe auf eine rege Wahlbeteiligung.
  • Dr.Johannes Hupfer -
    Wir haben seit 40 Jahren eine okkulte Völkerwanderung von Süd nach Nord.
  • Carsten Langen -
    Was nützt es wenn sie es aussprechen und Mutti & Co so weiter machen. Die Zerstörung Deutschland geht voran.
  • Marcel Becker -
    Genau! Die Wahrheit oder Ihre Meinung zu sagen ist in Deutschland nicht erwünscht. Sie sind doch nicht etwa ein Nazi?
  • Christofer Tanase -
    Das klingt ja jetzt fast schon wie bei der AfD...

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