Norcom
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

Danke 2017 – wir werden fliegen

Danke Technologie. Danke Fortschritt. Danke Aktien. Das musste einmal gesagt werden. Leider vergisst man zu schnell, wie glücklich wir sind, in dieser Zeit zu leben. Kein Wunder: In vielen Medien wird von Eurokrise, Trump-Angst, Migranten-Verbrechen, Überschuldung oder Inflationsangst geschrieben. Für Schwarzmaler ist der Untergang der Wirtschaft, des Wohlstandes und der Zivilisation nur eine Frage der Zeit. Hauptargument ist die hohe Schuldenlast. Nur ein Megacrash und/oder Hyperinflation könnten dies abwenden, so viele Skeptiker. Das Perverse daran ist: Schlimmer (für die Performance im Depot und das Seelenheil) als jede tatsächliche Krise selbst ist ein jahrelanges Bangen und Warten auf ebendiese. Dann lieber gute Laune und Optimismus. Viel davon versprüht etwa Ken Fisher, einer der 400 reichsten US-Amerikaner. Ich habe jüngst sein Buch „Kasse statt Masse“ über antizyklisches Anlegen gelesen. Schulden? Kein Problem, so der Autor. „Vielleicht bezahlen wir sie nie zurück, aber das macht nichts.“ Als Beispiel führt er die USA an: Zwischen 1940 und 1946 vervielfachte sich die Verschuldung von 43 auf 242 Milliarden Dollar – 106 Prozent des BIPs. Der Kollaps kam dennoch nie: Mittlerweile gebe es XX.000 Milliarden Dollar Schulden und das Land lebe weiter. Wichtig sei nur Wachstum. Und das ist dank des galoppierenden Fortschrittes unvermeidbar. Natürlich muss es parallel dazu Inflation geben, um die Schuldenspirale am Laufen zu halten. Doch hält sich jene im Rahmen, profitieren davon vor allem Aktien.

Bis zu 900 Prozent mit Tech-Aktien

In nahezu allen Lebensbereichen wird unser Leben einfacher und lebenswerter: Digitalisierung, Globalisierung, Sprünge in der Künstlichen Intelligenz sorgen dafür. Es beschleunigt sich. Innerhalb der nächsten 10 Jahre sind die Fortschritte im Bereich Gaming, 3D, Roboterauto oder Industrie 4.0 so groß, wie bisher in Zeiträumen von 50 bis 100 Jahren. Und die Aktienkurse feiern: Favoriten wie Alibaba oder Nvidia schießen durch die Decke. Der Roboterauto-Profiteur Norcom liegt seit Erstempfehlung im AKTIONÄR Hot Stock Report 900 Prozent im Plus, das 3D-Start-up Staramba ist 800 Prozent gestiegen. Und es gibt immer neue Chancen.

Don´t drink and drive

Doch gerade junge Börsianer unter uns möchte ich daran erinnern: Das war nicht immer so. Die aktuelle Börsenphase ist eine extrem außergewöhnliche. Natürlich geht es nicht ewig in diesem Tempo weiter. Einer der vielen kleinen Hinweise darauf, dass wir ins in einen Rausch steigern, ist der illustre Tesla-Chef. Jetzt hat Elon Musk verraten, was ihn zu manchem Tweet verleitet: „Ein kleiner Rotwein, ein Schallplattenspieler, ein wenig Ambien (Schlafmittel). Und es wird magisch.“ Anleger sind verzaubert. Ich mag Musk. Doch ich würde als Beifahrer nicht in sein Auto einsteigen.

Unsere Favoriten sind vielmehr Elektroauto-Profiteure wie Samsung SDI oder Polytec. Denn es findet die größte Auto-Revolution aller Zeiten statt. Die Anzahl der angebotenen Elektroauto-Modelle wird sich innerhalb von zehn Jahren verzehnfachen! Und das ist erst der Anfang. Wir verfolgen die Fortschritte in der Drohnen- und Batterie-Technologie und sind sicher: Bald wird das Auto mit der Drohne verschmelzen und fliegen. Dank Rechen-, Infrarot- und GPS-Power weiß eine Drohne stets zentimetergenau, wo sie ist. Hindernisse wie Bäume erkennt der Flugroboter vorzeitig und weicht aus. Dank smarter Technologie und weniger überraschender Einflüsse (spielende Kinder, umgefallene Bäume, Baustellen, enge Straßen) ist das fliegende Roboterauto absolut sicher. Autolegende Bob Lutz sagte mir jüngst: „In 20 Jahren sind wir so weit.“

Ja es wird Rückschläge geben. Doch 2037 werden wir fliegen. Im AKTIONÄR Hot Stock Report setzen wir auf Profiteure der großen Zukunftstrends Roboterauto, Drohnen, Künstliche Intelligenz und 3D-Welten. Wir sagen Danke an alle Erfinder, mutigen Unternehmer und dieser tollen Zeit – und investieren.

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  • Ines Otto -
    Ich glaube bevor wir an fliegende Autos denken, sollten wir erstmal happy sein, dass "Invacare" Rollstühle als Scooter rausgebraucht hat

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