- Bernd Förtsch - Herausgeber

2,15 Prozent - welch ein Aufschrei

Ich bin überwältigt, welche Resonanz die Werbekampagne mit RTL-II-Serienstar Robert Geiss ausgelöst hat. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Sie davon noch nichts mitbekommen haben sollten: Es geht um „Reich mit Geiss“, ein Anlageprogramm der Börsenmedien AG, das Anlegern das Thema Geldanlage auf einfache Art näherbringen will.
Dass sich sämtliche Konkurrenzmedien reflexartig und voneinander abschreibend darauf stürzen, war zu erwarten. Dank „Copy-and-paste“ weiß nun jeder: Robert Geiss macht gerne prollige Sprüche und hat strahlend weiße Zähne. Was ohnehin jeder wusste, haben die Journalistenkollegen bei RTL II knallhart recherchiert.

Die Person Geiss mag kontrovers diskutiert werden, aber eines kann man ihm nicht absprechen: Er erreicht Millionen Menschen, die bisher mutmaßlich eher wenig mit Börse zu tun hatten. Im Gegensatz zu den Kollegen spreche ich dem Geissens-Publikum einen intelligenten Umgang mit Geld jedoch nicht ab. Gerade weil ich mir meiner Verantwortung als Unternehmer und Verleger bewusst bin, will ich neue Anlegerschichten für das Thema Geldanlage sensibilisieren. „Reich mit Geiss“ soll jedermann auf unterhaltsame, unkomplizierte und konservative Weise fit für die Börse machen. Nicht mehr, nicht weniger.

Unkompliziert und konservativ ist auch der Dividendenfonds Patriarch Classic Dividende 4 Plus, für den Robert Geiss ebenfalls wirbt. Der Fonds wurde von mir bewusst so initiiert und konzipiert, weil ich zu den Menschen gehöre, die noch wissen wollen, was in einem Finanzprodukt steckt. Mit 50 Prozent ist die hohe Deutschlandlastigkeit, wie sie von diversen „Finanzexperten“ kritisiert wird, ganz bewusst gewählt. Ich bevorzuge deutsche Aktien statt beispielsweise asiatische.

Wenn ich ein Produkt auswähle, steht die Performance im Vordergrund. Die ist trotz der konservativen Strategie des Fonds mit plus 24 Prozent seit Auflage und enthaltenen Ausschüttungen aus Dividenden in Höhe von 4,8 Prozent ganz passabel. Und das sogar nach den als ach so hoch kritisierten Kosten von 2,15 Prozent. Was für ein Gejaule unserer Konkurrenten – als wäre der Fonds mit 24 Prozent im Minus statt im Plus. Die Kostenstruktur ist für ein Produkt dieser Größe in der Startphase in Ordnung, gerade wenn damit ein Plus von 24 Prozent erwirtschaftet wird.

Trotz des Copy-and-paste-Gestänkers vieler Wettbewerber: Danke für die Aufmerksamkeit!

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  • Eduard Hange -
    Herr Förtsch, haben sie vielleicht vergessen die 10 % Erfolgsprämie von jährlichen Wertzuwachs oberhalb von 5 % zu erwähnen? Rechnet man die ganzen Kosten ein, die auf einen Anleger zukommen, ist dieser Fonds allesfalls im hinteren Drittel anzusiedeln. Aber trotzdem wünsche ich ihnen viel Erfolg, denn letztlich ist jeder Anleger für sein Geld selbst verantwortlich.
  • Jan Barth -
    Dass Herr Geis offensichtlich ein glückliches Händchen mit seiner ersten Firma bewiesen hat ist unbestrittn, ob Glück oder Know how der Grund waren, sei mal dahingestellt. Viel schlimmer finde ich den Ansatz, [..] Er erreicht Millionen Menschen, die bisher mutmaßlich eher wenig mit Börse zu tun hatten [..]. Ähnliches gab es schon mal, die Verluste, die viele mit der T-Aktie machten halten sie noch heute von der Börse fern. Herr Geiss ist sicherlich der falsche "Botschafter", um Leute an die Börse heranzuführen. Aber immerhin macht er bestimmt ein gutes Geschäft dabei.
  • Jan Barth -
    oh man,gähn und doppelgähn!
  • Rinor Memeti -
    Schließe mich dem vorherigen Kommentar an. 24% ist in der jetzigen Zeit nichts weltbewegendes.
  • Andreas Schloßbauer -
    Valider Ansatz aber das falsche Mittel. +24% Plus ist auch relativ, mal schauen wenn der Wind rauer wird.

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