Farshid Tremel
Anleger, die neben der Rendite auch soziale, ökologische und ethische Aspekte berücksichtigen wollen, können mit diesem Schwellenländerfonds mit gutem Gewissen auf die wachstumsstarken Emerging Markets setzen.
Nachhaltige Fonds sind in aller Munde. Anleger, die neben der Rendite auch soziale, ökologische und ethische Aspekte berücksichtigen wollen, finden zahlreiche Fonds mit unterschiedlichsten Anlage- und Ausschlusskriterien vor. Inzwischen gibt es auch einige Nachhaltigkeitsfonds, die sich gänzlich auf die Schwellenländer konzentrieren.
SRI und Schwellenländer
Die Schweizer Fondsgesellschaft Swisscanto hat einen solchen grünen Emerging-Market-Fonds im Angebot. Das starke Wachstum in den Emerging Markets bietet Anlegern interessante Chancen. Dieser Trend wird nun kombiniert mit dem Aufholbedarf dieser Länder im Hinblick auf eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, sagt Fondsmanager Dr. Gerhard Wagner, der die Aktien für den Swisscanto Green Invest Emerging Markets (WKN A0N DYC) unter ökonomischen aber auch ökologischen und sozialen Aspekten auswählt. Dr. Wagner und seine Kollegen können jeweils mehr als zehn Jahre Erfahrung bei SRI-Investments (Socially Responsible Investing) vorweisen.
Grüne Ambitionen
Regierungen in einigen Schwellenländern haben schon ziemlich bald erkannt, dass ohne Nachhaltigkeit kein langfristig hohes wirtschaftliches Wachstum möglich ist, sagt Bernhard Engl von Swisscanto und erläutert: Die Bevölkerung wächst. Zugleich steigen die Ansprüche mit dem wachsenden Wohlstand bei der Ernährung. Um beide Faktoren zu bedienen, sind effiziente und nachhaltige Methoden bei der Landwirtschaft notwendig.
Auch in den Schwellenländern hält Swisscanto schonungslos an den strengen Ausschlusskriterien fest: Wir überprüfen vor Ort die Einhaltung unserer Standards für grüne Investments. Swisscanto sieht beispielsweise von Investitionen in Russland ab, da wir nicht genügend Informationen von den Unternehmen erhalten, um unsere Kriterien überprüfen zu können.