Andreas Deutsch
Vor wenigen Wochen schockte der BVI mit einer Performance-Statistik: Viele Fonds notieren nach zehn Jahren im Minus. Aber es gibt auch Ausnahmen. Wie den ZZ1. Fondsmanager Peter Pühringer lässt die Konkurrenz in diesem Zeitraum weit hinter sich. Nach zehn Jahren steht ein Plus von 628 Prozent zu Buche. Was steckt hinter dem ZZ1?
Vor wenigen Wochen schockte der BVI mit einer Performance-Statistik: Viele Fonds notieren nach zehn Jahren im Minus. Aber es gibt auch Ausnahmen. Wie den ZZ1. Fondsmanager Peter Pühringer lässt die Konkurrenz in diesem Zeitraum weit hinter sich. Nach zehn Jahren steht ein Plus von 628 Prozent zu Buche. Was steckt hinter dem ZZ1?
Aktienfonds, die nur in Deutschland anlegen, haben in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt zehn Prozent verloren. Bei Aktienfonds, die in Europa anlegen, fällt das Minus mit 29 Prozent sogar noch viel drastischer aus. Internationale Rentenfonds konnten im Schnitt 32 Prozent gewinnen.
Kein normaler Rentenfonds
Demgegenüber steht der ZZ1 (WKN: 986 462). Der Rentenfonds, der den Lesern des AKTIONÄRs bereits seit dem Jahr 2005 bestens bekannt ist, hat in den vergangenen zehn Jahren eine Performance von 628 Prozent verbucht. Wie ist das möglich? Pühringers Erfolgsrezept ist ein Mix aus Ertragsquellen. Erstens: Der Fonds legt in hochverzinslichen Anleihen aus Schwellenländern an. Zweitens: Der ZZ1 spekuliert auf Währungsgewinne. Drittens: Pühringer investiert in Optionen und hebelt so die Performance.
ZZ heißt Zins-Zyklus. Der ZZ1 strebt als High Yield-Anleihenfonds die Erzielung eines kontinuierlichen Ertrags an. Dabei wird das Risiko von hohen Kursschwankungen in Kauf genommen. Mit einem herkömmlichen Rentenfonds ist das Produkt also in keiner Weise zu vergleichen und eignet sich nur für spekulative Anleger. Zudem kann auch Pühringer nicht zaubern. Seit Mitte 2007 hat der ZZ1 rund 20 Prozent nachgegeben.