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Japan: Starkes Kaufsignal

Andreas Deutsch, Carsten Englert

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Mit einem mächtigen Satz ist der Nikkei heute über die psychologisch wichtige Marke von 8.000 Punkten gesprungen. Der japanische Leitindex verbuchte ein Plus von 3,4 Prozent und erreichte mit 8.215 Zählern ein neues Zeitmonatshoch. DER AKTIONÄR erwartet weitere Kursgewinne im Land der aufgehenden Sonne. Zudem ergeben sich Top-Chancen bei einer Yen-Spekulation. So können Anleger profitieren.

Mit einem mächtigen Satz ist der Nikkei heute über die psychologisch wichtige Marke von 8.000 Punkten gesprungen. Der japanische Leitindex verbuchte ein Plus von 3,4 Prozent und erreichte mit 8.215 Zählern ein neues Zeitmonatshoch. DER AKTIONÄR erwartet weitere Kursgewinne im Land der aufgehenden Sonne. Zudem ergeben sich Top-Chancen bei einer Yen-Spekulation. So können Anleger profitieren.

Ein wesentlicher Grund für die Rallye sind die Pläne der US-Regierung, zusammen mit privaten Investoren die Banken von faulen Krediten zu befreien. Dafür sollen 500 Milliarden bis zu einer Billion Dollar aufgewendet werden. Darüber hinaus ist der Yen auf Talfahrt, wovon exportorientierte Konzerne profitieren. Zudem steigt offenbar das Vertrauen der Investoren in die Konjunkturmaßnahmen der japanischen Regierung. Tokio will die Wirtschaft mit 800 Milliarden Euro beleben.

Der Nikkei hat die psychologisch wichtige Marke von 8.000 Punkten überwunden.

Yen unter Druck
Bei den Währungen ergibt sich folgendes Bild: Kann der amerikanische Finanzminister Timothy Geithner den Markt mit dem neuen PPP-Programm (Public-Private-Partnership) überzeugen, wird die Risikobereitschaft wieder zunehmen. Zuletzt hat eine gestiegene Risikobereitschaft auch stets dazu geführt, dass die als sichere Häfen angesehenen Währungen Yen und Dollar gegenüber dem Euro verkauft wurden. Der jüngste Aufwärtstrend des Euro zum US-Dollar dürfte dadurch neuen Aufwind bekommen und den Weg in Richtung 1,40 Dollar einschlagen.

Der Euro hat den Ausbruch geschafft. Die Trendumkehr ist aus charttechnischer Sicht somit abgeschlossen.

Für den Euro/Yen-Wechselkurs steht die Ampel ebenfalls auf grün: Er hat bereits heute früh endgültig den charttechnischen Ausbruch geschafft. Der Euro ließ die 131,11-Yen-Marke locker hinter sich. Mittlerweile notiert die Gemeinschaftswährung bei 131,75 Yen. Der Euro dürfte vor einer weiteren massiven Aufwertung gegenüber dem Yen stehen. Kommt heute der erwartete Impuls vom US-amerikanischen Finanzminister sind mittelfristig auch Kurse von 150 bis160 Yen im Bereich des Möglichen.

Mehr zum Thema:
Spiegel.de
USA wollen Giftpapiere für 500 Milliarden Dollar entsorgen
boerse.ard.de
Warten auf Geithners Plan

So sollten die Anleger jetzt handeln
Euro/Dollar und Euro/Yen könnten bald schon die nächste Stufe der Rallye starten. Wer der Erstempfehlung des AKTIONÄRs beim Euro/Yen (WKN SFL 8CT) Ende Februar gefolgt ist, kann sich mittlerweile über einen Gewinn von satten 44 Prozent freuen. Stoppkurs nachziehen und dabeibleiben! Auch ein Neueinstieg ist noch empfehlenswert. Der Euro/Dollar-Schein DB7 2XU, den der AKTIONÄR bereits am 11. März empfohlen hat, notiert sogar bereits fast 96 Prozent im Plus. Auch hier gilt: Stoppkurs nachziehen und dabeibleiben beziehungsweise: kaufen!

Wer auf eine weitere Erholung an Japans Aktienmarkt setzen will, für den eignet sich der iShares Nikkei 225 (WKN: A0H 08D). Der Indexfonds bildet das Segment der japanischen Blue Chips ab.

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