Farshid Tremel
Austrebende Schwellenländer, allen voran China und Indien, müssen verstärkt in Straßen-, Eisenbahn-, Strom-, Telekommunikationsnetze und andere Infrastrukturbereiche investieren, um wieder an die Wachstumsraten der letzten Jahre anknüpfen zu können. Von diesem Investitions-Boom profitiert der Invesco Asia Infrastructure.
Austrebende Schwellenländer, allen voran China und Indien, müssen verstärkt in Straßen-, Eisenbahn-, Strom-, Telekommunikationsnetze und andere Infrastrukturbereiche investieren, um wieder an die Wachstumsraten der letzten Jahre anknüpfen zu können. Von diesem Investitions-Boom profitiert der Invesco Asia Infrastructure.
An den Aktienmärkten in China, Indien und in vielen anderen Schwellenländern geht es seit Mitte März nur noch nach oben. Die kräftige Erholung treibt auch die Kurse von Aktien aus dem Infrastrukturbereich nach oben, der unter Aktienstrategen zu den aussichtsreichsten Börsenthemen der nächsten Jahrzehnte zählt. Schwellenländer müssen verstärkt in Straßen-, Eisenbahn-, Strom- und Telekommunikationsnetze und auch Schiffs- und Flughäfen investieren, um an die Wachstumsraten der letzten Jahre anknüpfen zu können. Versorgungseinrichtungen für Energie und Wasser stehen ebenfalls auf der Agenda.
Billionen-Markt
Das Marktpotenzial wird bis 2012 auf zwölf Billionen US-Dollar geschätzt. Weltweit haben Staaten als Reaktion auf die globale Rezession umfangreiche Konjunkturpakete geschnürt, die auf höhere Infrastrukturausgaben zielen. Die Initiativen sollen das Wirtschaftswachstum stimulieren und die Wirtschaftskraft erhöhen, indem Schlüsselbereiche gestärkt werden, sagt Andrew Greenup von der britischen Fondsgesellschaft First State.
Asien in der Hauptrolle
Der Umfang der Infrastrukturprojekte im chinesischen Fünfjahresplan beläuft sich auf 1,2 Billionen US-Dollar. In Indien und China werden bedeutende Infrastrukturprojekte aus privaten und öffentlichen Mitteln finanziert, sagt Ray Prasad vom Vermögensverwalter Batterymarch. Das nötige Kapital ist vorhanden. Hohe Leistungsbilanzüberschüsse aus den letzten Jahren haben eine gute Ausgangslage für höhere Investitionen geschaffen. Asien verfügt aufgrund hoher Fremdwährungsreserven über die finanziellen Ressourcen für Infrastrukturprojekte, bestätigt Maggie Lee von Invesco.
Fokus auf China und Indien
Unter den aktiv gemanagten Infrastrukturaktienfonds ist der Invesco Asia Infrastructure ein klarer Favorit für langfristig orientierte Anleger. Der Fonds kann in die gesamte Asien/Pazifik-Region außer Japan investieren. Die Schwerpunkte liegen auf Industrie-, Telekommunikations- und Versorgerwerten. Diese Sektoren sollten am stärksten von den in allen Teilen Asiens angekündigten Konjunkturmaßnahmen profitieren, erklärt Fondsmanagerin Maggie Lee. China und Indien sind im Portfolio hoch gewichtet.
Ob das Tief an den Aktienmärkten schon erreicht ist, kann niemand mit absoluter Gewissheit sagen. Den absoluten Tiefpunkt zu erwischen, ist schlichtweg Glückssache. Wer langfristig denkt, kann schon heute ein Engagement im Zukunftsmarkt Infrastruktur aufbauen.