Andreas Deutsch
Afrika ist der letzte weiße Fleck für Börsianer. Mit dem richtigen Fonds winken hohe Gewinne. Der DWS Invest Africa liefert in diesem Jahr eine Spitzenleistung ab.
Afrika hat das Zeug zum Investment-Highlight 2009", schrieb DER AKTIONÄR in der Ausgabe 52/2008 - und lag goldrichtig. So notiert der damals empfohlene Lyxor ETF Pan Africa seit Jahresanfang mit 50 Prozent im Plus. Noch besser ist der DWS Invest Africa, der 2009 70 Prozent zugelegt hat.
Afrika steht etwa für zwölf Prozent der weltweiten Ölvorkommen, 78 Prozent der Platin- und 52 Prozent der Diamantenproduktion. Möglich sind Förderung und Produktion nur durch eine stetige Verbesserung der Infrastruktur. Der Bau von Straßen, Eisenbahnlinien, Häfen und so weiter wird weitgehend durch ausländische Investoren wie China finanziert. Dadurch entstehen Arbeitsplätze und der Konsum steigt.
"Afrika zählt zu den letzten wirklichen Wachstumsregionen", sagt Jens Schleuniger, Manager des DWS Invest Africa. "Die meisten afrikanischen Märkte sind noch lange nicht gesättigt. Zudem hat sich die politische Situation in vielen Ländern gebessert." Schleunigers Anlageuniversum umfasst derzeit 1.100 Aktien. Er konzentriert sich aber nur auf 40 bis 60 Titel, die solide aufgestellt sind und großes Wachstumspotenzial haben. Das sind vor allem Gesellschaften, die ihren Sitz in Afrika haben.
Unentdeckter Kontinent
Afrika steht vor einer großen Zukunft. Anleger, die bei einem Megatrend früh dabei sind, verdienen in der Regel am meisten. So war es zum Beispiel vor einigen Jahren beim Thema BRIC zu beobachten. Für spekulative Naturen ist der DWS Invest Africa eine sehr attraktive Depotbeimischung.