Andreas Deutsch
Gegessen wird immer - und immer mehr und immer besser. Für Investmentexperten steht fest: Die steigende Nachfrage nach Nahrungsmitteln ist ein Mega-Anlagetrend. Aber soll man in Aktien investieren oder direkt in Rohstoffe? Mit dem DWS Global Agribusiness treffen Sie die richtige Wahl.
Mit weltweit steigendem Wohlstand ändern sich zunehmend auch die Essgewohnheiten. Vor allem wird mehr Fleisch gegessen, was wiederum zu einer steigenden Nachfrage nach Getreide führt. Für die Herstellung von einem Kilo Rindfleisch braucht man knapp zehn Kilo Getreide und 15 Kilo Heu, zudem Tausende Liter Wasser. Allerdings ist die Verfügbarkeit von Ackerflächen begrenzt. Hinzu kommt noch der Trend zu alternativen Bio-Kraftstoffen ("vom Acker in den Tank"). Die Folge liegt auf der Hand: steigende Preise bei Raps, Weizen und Co.
Der richtige Fonds
Erste Wahl für Fondsanleger ist der DWS Global Agribusiness. Der Fonds, der in den vergangenen zwölf Monaten 52 Prozent zugelegt hat, investiert entlang der kompletten Wertschöpfungskette. Das heißt, das Fondsmanagement kann sich in allen wichtigen Bereichen der globalen Agrarwirtschaft engagieren. Dazu gehören unter anderem die Hersteller von effizienten Düngemitteln und Saatgut, die zur Steigerung der Ernteerträge führen. Ebenfalls in Frage kommen Firmen, die sich zum Beispiel auf die Produktion landwirtschaftlicher Maschinen und den Ausbau der Infrastruktur - unter anderem von Bewässerungssystemen - spezialisiert haben.
Erfolgreich und gut sortiert
"Mit Titeln aus dem Agrarbereich war in den vergangenen drei Jahren mehr Performance zu erzielen als an den globalen Aktienmärkten", sagt Ralf Oberbannscheidt, Fondsmanager des DWS Global Agribusiness. "Das sollte auch in Zukunft möglich sein." Oberbannscheidt investiert mit dem Fonds in erster Linie in Firmen, die dabei helfen, die Qualität von Ernten und Nahrungsmitteln zu steigern, Engpässe zu beheben und dem Druck auf die Anbauflächen entgegenzuwirken", erklärt Oberbannscheidt. "Bei konstantem Bevölkerungswachstum und bei den derzeitigen globalen Essgewohnheiten benötigen wir weltweit ungefähr 150 Millionen Hektar neue landwirtschaftliche Anbaufläche in den kommenden fünf bis sieben Jahren. Das ist eine große, ernstzunehmende Herausforderung."

Oberbannscheidt bescheinigt dem DWS Global Agribusiness daher viel Potenzial. "Wir sehen für die kommenden drei bis fünf Jahre ein überlegenes Umsatz- und Ergebniswachstum bei unseren Unternehmen", so der Stratege. "Investitionen in das Agrargeschäft sind in der nächsten Zeit unumgänglich und bieten gute Investmentchancen."
Das schmeckt
Oberbannscheidts Argumenten kann DER AKTIONÄR nur beipflichten. Das Thema Ernährung ist hochattraktiv. Am DWS Global Agribusiness gefällt unter anderem die breite Aufstellung. Die starke Performance ist ein Beleg für die Erstklassigkeit des Fondsmanagements. Das Kursziel mit Sicht auf zwölf Monaten lautet 140 Euro. Der Stoppkurs sollte bei 92 Euro gesetzt werden.