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Glatt verdreifacht

Andreas Deutsch

Im Jahr 2006 reichte es für den beim Outperformer-Wettbewerb des AKTIONÄRs "nur" für Platz 3. Nun hat es der Nestor Australien auf Rang 1 geschafft. Und das mit großem Vorsprung: 198 Prozent Plus standen zum Jahresende zu Buche. Was macht den Nestor Australien so besonders?

Wilhelm Schröder, der für den Nestor Australien verantwortlich zeichnet, setzt primär auf kleine bis mittelgroße Rohstoffwerte. Nach dem Absturz im Jahr 2008 gab es im vergangenen Jahr ein fulminantes Comeback. "An der Rohstoffbranche gefällt mir vor allem das oft interessante Chance-Risiko-Verhältnis", erklärt Schröder. "Wenn man als Fondsstratege seine Hausaufgaben macht und seine Investments genügend streut, kann man auch in langweiligen Marktphasen Geld verdienen."

Schröder kennt sich aus

Die kleineren Rohstofffirmen gefallen Schröder deswegen besonders, "da sie noch nicht auf dem Kaufzettel der großen Fonds stehen".

Schröder traut Australien viel zu. "Das Land hat eine der gesündesten und widerstandsfähigsten Volkswirtschaften aller entwickelten Staaten", so der Stratege. "Die demographische Entwicklung ist sehr dynamisch. Die Nähe zu Asien wird weiterhin positiv sein. Es ist wahrscheinlich, mit einem guten Australien-Fonds in den nächsten Jahren im Schnitt ein Plus von jährlich zehn bis 15 Prozent zu erwirtschaften."

Starker Fonds

Der Nestor Australien eignet sich als Depotbeimischung für risikobewusste Anleger. Nach dem drastischen Anstieg in 2009 ist eine kurzfristige Korrektur allerdings nicht unwahrscheinlich.

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