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Der beste Europa-Fonds

Andreas Deutsch

Wer am europäischen Aktienmarkt investieren möchte, kommt am Fidelity European Growth nicht vorbei. Der Fonds ist seit Jahren eine Koryphäe. Fondsmanager Alexander Scurlock überzeugt, wie seine Vorgänger, durch ein exzellentes Timing. Auch in diesem Jahr liegt der Fidelity European Growth glänzend im Rennen.

25 Prozent hat der Fidelity European Growth im laufenden Jahr zugelegt. Für einen Fonds, der vor allem auf Standardwerte setzt, eine exzellente Leistung. Seit Auflegung im Oktober 1990 liegt der Fidelity European Growth unangefochten an der Spitze der europäischen Standardwertefonds. Das Plus beträgt seitdem 535 Prozent. Vor knapp drei Jahren übernahm Alexander Scurlock das Ruder. Er trat das schwere Erbe der Star-Manager Anthony Bolton und Graham Clapp an. Scurlock macht seine Sache bislang sehr gut.

Mit Geduld zum Erfolg

Basierend auf dem hauseigenen Research kann Scurlock aus einer großen Zahl europäischer Blue Chips auswählen. Die Auswahl ist mit rund 100 Titeln deutlich konzentrierter als unter Clapp, der zweitweise über 200 Aktien im Portfolio hatte. Scurlock setzt schon seit Ende 2008 verstärkt auf Finanzwerte. Im Endeffekt kam der Einstieg zwar zu früh, Scurlock denkt aber langfristig und ist geduldig. Der Stratege ist überzeugt, dass sich sein Bottom-up-Ansatz auf Dauer auszahlen wird.

Basisinvestment

DER AKTIONÄR betrachtet den Fidelity European Growth als Basisinvestment für jedes Depot. Das Kursziel mit Sicht auf zwölf Monate lautet 10,70 Euro, der Stoppkurs sollte bei 6,60 Euro gesetzt werden.

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