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Wo stoppt der Euro-Verfall?

Thomas Bergmann

Heute Morgen ist die europäische Währung gegenüber dem US-Dollar auf den tiefsten Stand seit Januar gefallen. Die jüngsten Meldungen aus Griechenland und Italien belasten den Kurs erneut. Viele Anleger fragen sich, wo sich der Trend umkehren könnte.

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Das Wahlchaos in Griechenland bestimmt derzeit die internationalen Kapitalmärkte. In Spanien und Italien sind aus Angst vor einem Austritt Griechenlands aus dem Euroraum - mit kaum kalkulierbaren Konsequenzen - die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen über sechs Prozent gestiegen. Gleichzeitig flüchten die Anleger in deutsche Staatspapiere. Der Bund-Future notiert entsprechend auf einem Rekordhoch.

Euro im freien Fall

Die Probleme im Euroraum sorgen auch bei der Gemeinschaftswährung für massiven Abgabedruck. Heute Morgen kostet der Euro erstmals seit Januar wieder weniger als 1,27 US-Dollar.

Rein charttechnisch betrachtet hatte sich der Kursrutsch abgezeichnet, nachdem die massive Unterstützung bei 1,30 Dollar unterschritten wurde. Man muss kein Prophet sein, dass der Euro wahrscheinlich die wichtige Marke von 1,2624 Dollar einem Test unterziehen wird.

Sollte auch diese Unterstützung nicht halten, droht ein richtiger Sell-off. In diesem Fall wäre ein Rücksetzer in den bereich von 1,2140 Dollar möglich. Die letzte Bastion auf dem Weg nach unten wäre das 2-Jahres-Tief bei 1,1877 Dollar.

Gegenbewegung möglich

Nach dem tiefen Fall von 1,32 auf 1,27 Dollar kann es durchaus sein, dass der Euro im Bereich von 1,2630 eine Gegenbewegung startet. Für einen Einstieg auf der Short-Seite ist daher erst wieder der richtige Zeitpunkt gekommen, wenn die Marke von 1,26 Dollar unterschritten wird. Dann empfiehlt sich der Kauf eines Knock-out-Zertifikates wie dem Schein mit der WKN DZ8 KHZ (aktueller Briefkurs: 10,24 Euro).

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