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Weizenpreis: Warten auf das Kaufsignal

Marion Schlegel

Der Weizenpreis steckt nach wie vor in der seit Monaten gebildeten Seitwärtsrange fest. Die Wetterentwickung in Australien und den USA könnte der Notierung nun jedoch Schwung verleihen. Beim erfolgreichen Ausbruch können Anleger mit einem Hebelzertifikat mitspekulieren.

Berg- und Talfahrt - so kann man die Bewegung des Weizen­prei­ses in den vergangenen Monaten wohl am ehesten be­schrei­ben. Zuletzt schien die Notierung die Seitwärtsrange zwi­schen 644 und 757 Cent je Scheffel auf der Unterseite verlas­sen zu wollen. Dies stellte sich jedoch rasch als Fehlsignal heraus. Mittlerweile ist der Weizenpreis sogar an die obere Be­gren­zung herangelaufen. Ein Ausbruch nach oben wird nun im­mer wahrscheinlicher und wäre als klares Kaufsignal zu werten. Der jüngste rasche Anstieg dürfte nach Einschätzung der Analysten der Commerzbank auf Short-Eindeckungen zu­rück­zuführen sein. Grund dafür waren starke Regenfälle im viert­­größten Weizenexportland Australien. Diese schürten die Angst vor einer Verzögerung der Weizenernte sowie Ern­te­ausfällen. Auch in den USA beeinträchtigt das Wetter - in dem Fall die anhaltende Trockenheit - die Ernte.

Auf Lauerstellung begeben

Wie bereits in Ausgabe 47/10 empfohlen, warten Anleger vor einem Engagement den Ausbruch über die Marke von 760 Cent je Scheffel ab. Kaufenswert ist dann der Schein mit der WKN CM5 Z4P (akt. Kurs: 12,95 Euro, Hebel: 4,5).

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