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Weizen vor Trendwende

Marion Schlegel

Experten erwarten bei Weizen für die laufende Saison deutliche Ernteeinbrüche. Dies könnte schon bald wieder für steigende Kurse sorgen. Ein Sprung über den mittelfristigen Abwärtstrend würde ein deutliches Kaufsignal bedeuten. Anleger können mit einem Hebelzertifikat mitspekulieren.

Einer der großen Verlierer der vergangenen zwölf Monate am Rohstoffmarkt war Weizen. Allein seit dem Januarhoch bei 575 Cent je Scheffel hat die Notierung bis jetzt fast 20 Prozent verloren. Vieles spricht mittlerweile allerdings dafür, dass die Zeit für eine Trendwende gekommen ist. So wurden zuletzt die Schätzungen für die Getreideproduktion in Russland und der Ukraine deutlich reduziert. Zudem hat sich die Lage in Ka­nada, dem weltweit sechstgrößten Weizenproduzenten, deut­lich verschärft. Extreme Frühjahrsniederschläge hatten in diesem Jahr zur kleinsten Weizen-Aussaatfläche seit 1971 ge­führt. Aus charttechnischer Sicht fehlt nur noch ein kleiner Fun­ke, um die Aufholrallye zu zünden. Der Bruch des mittelfristigen Abwärtstrends würde ein klares Kaufsignal bedeuten. Dann wäre vorerst Luft nach oben bis in den Bereich von 580 Cent.

Auf die Lauer legen

Anleger setzen beim erfolgreichen Sprung über den Abwärtstrend auf den Mini-Long mit der WKN DZ0 4PC (akt. Kurs: 1,12 Euro). Die Knock-out-Schwelle liegt bei 400 Cent, der Hebel beträgt 3,6. Die Position sollte mit einem Stopp bei 0,79 Euro abgesichert werden.

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