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Weizen: Turbo nicht zu bremsen

Marion Schlegel

Der Weizenpreis kletterte in den vergangenen Wochen von einem Hoch zum nächsten. Für den jüngsten Kurssprung sorgte die Ankündigung Russlands einen Exportstopp für Getreide zu verhängen. Das Land wird derzeit von extremer Dürre und den schlimmsten Waldbränden seit 40 Jahren heimgesucht. Der erst vor Kurzem empfohlene Mini-Long hat sich bereits mehr als verdoppelt.

Der Weizenpreis war in den vergangenen Wochen einfach nicht zu bremsen. Nicht nur der Widerstand im Beriech von 580 Cent konnte im ersten Anlauf überwunden werden, auch das Jahreshoch aus dem Jahr 2009 bei 677 Cent wurde direkt übersprungen. Zwischenzeitlich kletterte der Weizenpreis sogar über die Marke von 800 Cent. Grund für den jüngsten extremen Anstieg war die Meldung, dass Russland einen Exportstopp für Getreide verhängt hat. In Russland herrscht derzeit der heißeste Sommer seit Jahrzehnten, der nicht nur Dürre, sondern auch verheerende Waldbrände nach sich zieht. Russland ist weltweit der drittgrößte Produzent von Getreide. Experten rechnen mit Ernteausfällen von mindestens 20 Prozent.

Satte Gewinne mit Mini-Long

Zum Wochenstart hat sich die extreme Überhitzung etwas abgekühlt und es kam zu Gewinnmitnahmen. Der Weizenpreis notiert aktuell bei 709 Cent. Der steile Aufwärtstrend ist aber nach wie vor intakt. Zudem stellt der Bereich um 680 Cent eine wichtige charttechnische Unterstützung dar.

Die Kaufempfehlung des AKTIONÄRs vor gut einem Monat hätte vom Timing her nicht besser sein können. Anleger, die dem Tipp des AKTIONÄRs gefolgt sind, beim Mini-Long mit der WKN DZ0 4PC einzusteigen (vgl. "Weizen vor Trendwende"), können sich über einen Kursgewinn von mehr als 130 Prozent freuen. Erst ein weiteres Abrutschen unter die genannte Kreuzunterstützung würde ein Verkaufssignal auslösen. Investoren lassen ihre Gewinne weiter laufen, ziehen aber zur Absicherung den Stopp relativ eng auf 2,25 Euro nach, was vom Einstand weg noch immer einer glatten Verdopplung entspräche.

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