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US-Dollar/Yen (USD/YEN): Besorgter Finanzminister

Stefan Limmer

Der Yen zeigt erstmals seit mehreren Handelswochen wieder Schwäche. Aktuell notiert das Währungspaar an einer wichtigen charttechnischen Hürde. Der japanische Finanzminister zeigt sich weiterhin besorgt.

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Die letzten Handelswochen waren von der Stärke des Yen geprägt. Nachdem die horizontale Unterstützung bei 79,71 Yen nicht gehalten hat, rutschte der US-Dollar weiter ab. Auch eine kurze Gegenbewegung wurde zügig wieder abverkauft. Erst die horizontale Unterstützung bei 78,00 Yen bremste den weiteren Kursverfall. Vor rund zwei Wochen meldete sich der japanische Finanzminister Jun Azumi zu Wort und brachte Bewegung in das Währungspaar. Azumi zeigte sich besorgt über die hohe Bewertung des Yen, die sich negativ auf die japanische Exportwirtschaft auswirkt.

Am Widerstand

Getrieben von der Hoffnung auf eine erneute Intervention durch die Bank of Japan, die eigene Währung zu schwächen, verliert der Yen seither an Boden. Aktuell notiert der Kurs an der wichtigen horizontalen Widerstand bei rund 80,00 Yen. Steigt der US-Dollar nachhaltig über diese Kursmarke hellt sich das charttechnische Bild wieder auf. Anleger, die der Long-Empfehlung des AKTIONÄR gefolgt sind, bleiben in dem Mini-Long mit der WKN BN6 HRW investiert.

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