Stefan Limmer
Die Stärke des Japanischen Yen bleibt ungebrochen. Der Wechselkurs US-Dollar/Japanischer Yen (USD/JPY) ist vor wenigen Tagen auf ein Rekordtief gefallen. Die japanische Regierung erwägt nun Interventionsmaßnahmen gegen die weitere Aufwertung des Japanischen Yen.
„Ich habe meine Mitarbeiter angewiesen, sich jederzeit zum Eingreifen bereit zu halten“, sagte der japanische Finanzminister Azumi mit Blick auf mögliche Interventionsmaßnahmen gegen den starken JPY. Alleine im letzten halben Jahr ist das Währungspaar USD/JPY um mehr als sieben Prozent gefallen und notierte zuletzt unter 76 JPY. Azumi macht sich Sorgen um die japanische Exportindustrie. Die massive Aufwertung des JPY bringt diese immer mehr in Bedrängnis und bremst die Konjunkturerholung nach dem starken Erdbeben im März.
Tropfen auf dem heißen Stein?
Es ist fraglich, ob ein staatlicher Eingriff am Devisenmarkt langfristig von Erfolg gekrönt ist. Die vergangenen drei Interventionen seit September 2010 brachten den jahrzehntelangen Abwärtstrend jedenfalls nur kurzzeitig aus der Bahn. Risikobewusste Trader sollten daher bereits jetzt eine kleine Longposition aufbauen. Die kurzfristige Gegenbewegung des Währungspaares USD/JPY, im Falle einer Devisenintervention, sollte dann für den Ausstieg genutzt werden. Um auf dieses Szenario zu spekulieren, setzen sie auf den Long MINI-Future mit der WKN VT2 FQD. Der Hebel beträgt 5,98. Bei einem Basispreis von 63,30 JPY ist das Knockout-Level bei 64,17 JPY zu finden. Aktuell kostet das Hebel-Zertifikat 11,97 Euro. Aufgrund des Risikos sollte mit Stop-Loss gearbeitet werden.
