 Marion Schlegel
Die Korrektur an den Rohstoffmärkten ist auch am Preis für Sojabohnen nicht spurlos vorübergegangen – im Gegenteil: Die Notierung ist Anfang Oktober auf den niedrigsten Stand seit zwölf Monaten gesunken. Zuletzt hat sich das Bild jedoch deutlich aufgehellt. Anfang Oktober ist der Preis für Sojabohnen im Zuge der Korrektur an den Rohstoffmärkten auf den tiefsten Stand seit rund einem Jahr gesunken. Im Bereich von 1.150 US-Cent ist die Notierung allerdings auf eine gute Unterstützung getroffen, von der aus sich der Sojabohnen-Preis zuletzt wieder deutlich nach oben absetzen konnte. Profitiert hat der Kurs in den vergangenen Tagen dabei unter anderem vom jüngsten Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums USDA, das von einer geringeren Ernte bei Soja ausgeht. Diese Meinung teilen auch einige Analysten. Wie Bloomberg berichtet gehen die Experten davon aus, dass die diesjährige Ernte in den USA um 7,3 Prozent sinken wird. Die Analysten von Morgan Stanley messen deswegen der Soja-Notierung Kurspotenzial bis Ende August 2012 bis in den Bereich von 1.425 Cent bei. 
Kaufsignal in Sicht Im Zuge der Korrektur beim Sojabohnenpreis rutschte der empfohlene Mini-Long mit der WKN AA1 U4U unter seinen Stopp und wurde verkauft. Sowohl das fundamentale als auch das charttechnische Bild haben sich zuletzt aber deutlich verbessert, weswegen Anleger bei einem Bruch des kurzfristigen Abwärtstrends wieder ein Engagement auf der Longseite wagen können. Aktien-Reports| Akt. Kurs | | Veränd. | / |
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