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Ölpreise legen zu

Marion Schlegel

Die Preise für Brent und WTI sowie Rohöl verzeichnen erneut Kursaufschläge. Am Nachmittag werden in den USA die aktuellen Lagerbestands-Daten veröffentlicht.

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Am Donnerstagvormittag haben die Ölpreise leicht zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostet 115,27 Dollar und damit 0,94 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) kletterte um 0,67 Dollar auf 91,92 Dollar. Zur Wochenmitte hatten die Ölpreise zeitweise deutlich zugelegt, die Gewinne konnten aber insbesondere bei WTI nicht gehalten werden.

Auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 110,94 Dollar. Das sind 1,48 Dollar mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

Dollar unterstützt

Leichte Unterstützung kam zuletzt seitens des Dollars, der etwas schwächer tendierte. Dies stützt die Nachfrage aus Regionen außerhalb des Dollarraums. Ein Gegengewicht stellten die Aktienmärkte Asiens dar, die schwach tendierten und damit die Stimmung am Ölmarkt belasteten. Am Nachmittag wird die US-Regierung neue Zahlen zu den landesweiten Lagerbeständen an Rohöl und Ölprodukten veröffentlichen. Wegen eines Feiertags zu Wochenbeginn werden die Daten einen Tag später als gewöhnlich bekanntgegeben.

Anleger bleiben weiterhin im empfohlenen Inline-Optionsschein der Société Générale mit der WKN SG2 1SW (akt. Kurs: 7,28 Euro) investiert. Wichtig ist, dass der Preis für die Rohölsorte Brent bis zum 14. Juni 2013 in der Range von 70 bis 155 Dollar bleibt. Gelingt dies, erhält der Anleger pro Anteil 10 Euro zurückbezahlt.

 

Mit Material von dpa-AFX.

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