Ölpreise: Schuldenkrise sorgt für Talfahrt
Die Ölpreise haben nach dem Rückschlag zur Monatsmitte am Mittwoch erneut nachgegeben. Grund ist einmal mehr die europäische Schuldenkrise.
Die Ölpreise haben am Mittwoch mit Verlusten auf einen Rückschlag im Kampf gegen die Euro-Schuldenkrise reagiert. Nach gewalttätigen Protesten gegen die Sparpolitik in Spanien und einem starken Anstieg der Zinssätze spanischer Staatsanleihen im freien Handel sei die Krise wieder in den Fokus der Anleger an den Finanzmärkten gerückt, hieß es von Händlern. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostet im Nachmittagshandel 108,87 US-Dollar. Das sind 1,58 Dollar weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) fällt um 1,24 Dollar auf auf 90,13 Dollar. Seit Mitte September haben die Ölpreise um rund zehn Dollar (WTI) beziehungsweise acht Dollar (Brent) nachgegeben.

Interessante Kaufchance
Die jüngsten Meldungen aus Spanien führten nach Einschätzung der Commerzbank zu einer Stimmungseintrübung an den Finanzmärkten. Dies habe auch die Ölpreise zur Wochenmitte unter Verkaufsdruck gesetzt. Der Preis für US-Öl rutschte zuletzt auf den tiefsten Stand seit Anfang August. "Die Angebotsrisiken und die Aussicht auf frische Liquidität durch die Zentralbanken dürfte einem weiteren Preisrückgang allerdings entgegenstehen", hieß es weiter bei der Commerzbank.
Interessant ist weiterhin der empfohlene Inline-Optionsschein der Société Générale mit der WKN SG2 1SW. Wichtig ist, dass der Preis für die Rohölsorte Brent bis zum 14. Juni 2013 in der Range von 70 bis 155 Dollar bleibt.
Mit Material von dpa-AFX.
Leserkommentare
Die Kommentarfunktion wird moderiert. Die Moderation liegt alleine bei der Börsenmedien AG. Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt.
Disqus ist ein Online-Dienst und wird von der Big Head Labs, Inc. aus San Francisco in den USA zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden sind in den Börsenmedien-Datenschutzbestimmungen zu finden.
Aktien-Reports
Weitere Artikel zum Thema
Die Ölpreise haben die neue Woche mit einem Minuszeichen eröffnet. Experten sprachen trotz des leichten Dämpfers von einer weiterhin kräftigen Nachfrage nach Rohöl an den Märkten. ...mehr |
Die Ölpreise tendieren seit Wochen seitwärts. Der empfohlene Inline-Optionsschein kann hingegen stetig zulegen und bewegt sich geradewegs in Richtung Zielmarke bei 10 Euro zu. ...mehr |
Die derzeitige Schwäche an den europäischen Aktienmärkten sowie die Lage im Nahen Osten bestimmen weiterhin das Geschehen am Ölmarkt. Anleger setzen auf einen Inline-Optionsschein. ...mehr |
Die Sorge vor einer Eskalation der Lage im Nahen Osten bestimmt zum Wochenauftakt den Ölmarkt. Sowohl Brent- als auch WTI-Öl starten mit Kursaufschlägen. ...mehr |
Die Sorge vor einer Eskalation der Lage im Nahen Osten war eines der bestimmenden Themen am Ölmarkt in der vergangenen Woche. Nachrichten aus den USA sorgten jedoch für Gegendruck beim Ölpreis. ...mehr |























