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Ölpreise: Schuldenkrise sorgt für Talfahrt

Marion Schlegel

Die Ölpreise haben nach dem Rückschlag zur Monatsmitte am Mittwoch erneut nachgegeben. Grund ist einmal mehr die europäische Schuldenkrise.

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Die Öl­prei­se ha­ben am Mitt­woch mit Ver­lus­ten auf ei­nen Rück­schlag im Kampf ge­gen die Eu­ro-Schul­den­kri­se re­agiert. Nach ge­walt­tä­ti­gen Pro­tes­ten ge­gen die Spar­po­li­tik in Spa­ni­en und ei­nem star­ken An­stieg der Zins­sät­ze spa­ni­scher Staats­an­lei­hen im frei­en Han­del sei die Kri­se wie­der in den Fo­kus der An­le­ger an den Fi­nanz­märk­ten ge­rückt, hieß es von Händ­lern. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostet im Nachmittagshandel 108,87 US-Dollar. Das sind 1,58 Dollar weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) fällt um 1,24 Dollar auf auf 90,13 Dollar. Seit Mitte September haben die Ölpreise um rund zehn Dollar (WTI) beziehungsweise acht Dollar (Brent) nachgegeben.

 

Interessante Kaufchance

Die jüngsten Meldungen aus Spanien führten nach Einschätzung der Commerzbank zu einer Stimmungseintrübung an den Finanzmärkten. Dies habe auch die Ölpreise zur Wochenmitte unter Verkaufsdruck gesetzt. Der Preis für US-Öl rutschte zuletzt auf den tiefsten Stand seit Anfang August. "Die Angebotsrisiken und die Aussicht auf frische Liquidität durch die Zentralbanken dürfte einem weiteren Preisrückgang allerdings entgegenstehen", hieß es weiter bei der Commerzbank.

Interessant ist weiterhin der empfohlene Inline-Optionsschein der Société Générale mit der WKN SG2 1SW. Wichtig ist, dass der Preis für die Rohölsorte Brent bis zum 14. Juni 2013 in der Range von 70 bis 155 Dollar bleibt.

Mit Material von dpa-AFX.

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